„Ich lebe lieber frei und ohne Geld anstatt als Sklavin“

Die berührende Lebensgeschichte einer mutigen Anti-Sklaverei-Aktivistin aus Mauretanien

Der Blick von einem Balkon in Saudi-Arabien. Manchmal scheint Freiheit zu nah und ist doch so fern. Foto: edward musiak via Flickr

Im Dezember 2015 erhielten die Anti-Sklaverei-Aktivisten der IRA aus Mauretanien, mit denen wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten, den Tulpen-Menschenrechtspreis des niederländischen Außenministeriums. Bei der Preisverleihung trafen wir auf die mutige Aktivistin Ghame Salem. Ihre berührende Geschichte hat Annabelle Makhloufi aus dem GfbV-Afrikareferat übersetzt.

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Saids Triumph: Ein Leben ohne Sklaverei

Die Geschichte von Said, der sich aus der Sklaverei befreite, gibt Hoffnung auf eine bessere Zukunft für Mauretanien.

Foto: Michał Huniewicz/Flickr [Symbolbild] 

Beim Wort Sklaverei denken wir an Sklavenschiffe nach Amerika und Plantagenarbeit. Wir denken an Kinofilme, die uns eine scheinbar längst vergangene Zeit wieder aufleben lassen. Tatsächlich existiert Sklaverei auch heute noch, wie zum Beispiel in Mauretanien. Doch die Geschichte von Said, der sich aus der Sklaverei befreite, gibt Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

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Russland: Arbeitsmigranten und Flüchtlinge werden zum Bauernopfer im Wahlkampf um das Moskauer Bürgermeisteramt

Während Edward Snowden als berühmtester Flüchtling der Welt im Transitbereich des Moskauer Scheremetjewo Flughafens  ein Land suchte, das ihm Asyl gewähren würde, wurden in Moskau Tausende so genannte illegale Arbeitsmigranten verhaftet.  Ende Juli waren es 1.400 Personen, Anfang August wieder 1.000 Personen. Das Katastrophenschutzministerium errichtete Zeltlager, wo die Menschen nun auf ihre Abschiebungen warten. Die russische Regierung plane den Bau von landesweit 100 Abschiebehaftanstalten, berichten die russischen Zeitungen. Zwei hochrangige Polizeioffiziere und ein Mitarbeiter des Föderalen Migrationsdienstes sollen ein System aufgebaut haben, das Menschen illegal nach Russland brachte, diese dort in die Arbeitssklaverei zwang. Weiterlesen „Russland: Arbeitsmigranten und Flüchtlinge werden zum Bauernopfer im Wahlkampf um das Moskauer Bürgermeisteramt“

Biram Dah Abeid entging nur knapp einem Mordanschlag

Wie wir heute erfuhren, ist der Träger des Weimarer Menschenrechtspreises 2011 am vergangenen Mittwoch in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott nur knapp einem Attentat entgangen. Ein Polizeibeamter der Abteilung Jugendschutz hatte sich unter die Teilnehmer einer Demonstration gemischt, an der der Menschenrechtler Biram Dah Abeid teilnahm. Plötzlich zog der Polizist seine Pistole und legte auf Dah Abeid an. Leibwächter des Menschenrechtsaktivisten überwältigten den Täter, bevor er einen Schuss abgeben konnte. Danach drohte die Menge, den Angreifer zu lynchen. Polizisten intervenierten jedoch und nahmen ihren Kollegen in Gewahrsam.

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