Traurige Meldung aus Brasilien: Das letzte Mitglied eines in freiwilliger Isolation lebenden Volkes ist tot.

Am 27. August bestätigte die brasilianische Behörde für Indigene „FUNAI“ den Tod des in Brasilien als „Indigener des Lochs“ oder „Tanaru-Indigener“ bekannten Mannes. Er war der letzte Vertreter eines in Isolation lebenden Volkes aus dem Bundesstaat Rondônia.

Von Eliane Fernandes; Foto: Mit freundl. Genehmigung von Vincent Carelli

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Demarcaçao já! Demarkierung jetzt!

Die Guarani Kaiowá sind eines der größten indigenen Völker Brasiliens mit etwa 40.000 Menschen. Sie leben im Südosten des Landes im Bundesstaat Mato Grosso do Sul. Ihre Situation ist extrem prekär. Aus diesem Grund können sie ihre Kultur nicht ausleben, ihre politischen Rechte werden systematisch verletzt und ihre Unversehrtheit wird nicht gewährleistet. Allein 2020 wurden 34 Mitglieder ermordet. Die Situation hat sich 2022 noch weiter zugespitzt und den letzten Monaten mit mehreren Mordopfern einen neuen Höhepunkt erreicht.

Von Charlotte Kleine; Foto: Romerito Pontes | Flickr

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Die Yanomami in Brasilien sind weiterhin massiv bedroht

Die brasilianische Vereinigung „Hutukara Yanomami“ veröffentlichte am 11. April einen Bericht über die aktuelle Lage der Yanomami in den brasilianischen Bundesstaaten Amazonas und Roraima. In dem Bericht wird eine Zunahme von illegalen Bergbauaktivitäten auf ihrem Territorium um 46 % allein im Jahr 2021 geschildert. Dadurch erhöhte sich auch die Zahl der kriminellen Übergriffe auf Yanomami-Gemeinschaften.

Von Eliane Fernandes, Referentin für indigene Völker; Foto: Illegaler Abbau auf Yanomami-Territorium in Brasilien Amazônia Real via flickr

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