Umweltzerstörung und Indigene in Brasilien – „Der Fluss ist unser Leben“

Flüsse sind für Indigene Teil ihrer Gemeinschaft: Sie gehören zur Grundlage des Lebens und sind heilige Orte ihrer Rituale. Der Rio Paraopeba ist durch den Dammbruch bei Brumadinho vergiftet worden – ein schwerer Verlust für die Indigenen. Dennoch versuchen die Pataxó-Hã-hã-hãe, an seinem verseuchten Ufer weiterzuleben.

Von Eliane Fernandes Ferreira und Regina Sonk, Foto: Eliane Fernandes Ferreira/GfbV

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Gesundheitsnotstand im Yanomami-Schutzgebiet: Ehemaliger Regierung unter Bolsonaro wird Völkermord vorgeworfen

Präsident Luiz Inácio Lula da Silva besuchte am Samstag gemeinsam mit Sônia Guajajara, (Ministerin für indigene Völker) und Joênia Wapichana (Präsidentin der indigenen Behörde FUNAI) das indigene Volk der Yanomami im nördlichen Bundesstaat Roraima, um einen Eindruck von der gesundheitlichen Lage vor Ort zu bekommen. Kurz zuvor hatte das brasilianische Gesundheitsministerium den Gesundheitsnotstand für das Yanomami-Schutzgebiet – das größte indigene Reservat des Landes mit etwa 29.000 dort lebenden Indigenen – ausgerufen.1

Von Madlen Körneke; Foto: Foto Alejandro Zambrana/Sesai, Flickr

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Beto Marubo über die COP15

Beto Marubo setzt sich für den Schutz von in Isolation lebenden Indigenen ein, die im indigenen Territorium Javari Tal, Brasilien, leben. Das ist das Gebiet mit der größten Zahl an in Isolation lebenden Indigenen der Welt. Beto und sein Bruder erhalten Morddrohungen und mussten deswegen das Javari Tal verlassen und nach Brasília ziehen. Hier veröffentlichen wir seine Gedanken zur COP15 in Montreal.

Foto: Eliane Fernandes

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Übergangsteam des gewählten Präsidenten Lula gibt die Schaffung eines Ministeriums für indigene Völker bekannt

Am 8. November wurde vom Übergangsteam des neugewählten Präsidenten Luís Inácio Lula da Silva das Dekret zur Schaffung des Ministeriums für indigene Völker veröffentlicht. Damit erfüllt Lula sein Wahlversprechen, indem er die Bedeutung der Indigenen Brasiliens und die Dringlichkeit der Klima-Agenda anerkennt, schreibt das indigene Nachrichtenportal midiaindiaoficial.  

Von Eliane Fernandes; Foto: Eliane Fernandes

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Traurige Meldung aus Brasilien: Das letzte Mitglied eines in freiwilliger Isolation lebenden Volkes ist tot.

Am 27. August bestätigte die brasilianische Behörde für Indigene „FUNAI“ den Tod des in Brasilien als „Indigener des Lochs“ oder „Tanaru-Indigener“ bekannten Mannes. Er war der letzte Vertreter eines in Isolation lebenden Volkes aus dem Bundesstaat Rondônia.

Von Eliane Fernandes; Foto: Mit freundl. Genehmigung von Vincent Carelli

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