Deutschland schweigt zu staatlichen Menschenrechtsverletzungen in Peru

In Peru verschärft sich im Rahmen der aktuellen Proteste insbesondere für die indigene
Bevölkerung trotz internationalen Anprangerns die Menschenrechtslage. Die deutsche
Bundesregierung entzieht sich weiterhin der Verantwortung einer öffentlichen
Positionierung und baut zugleich die wirtschaftlichen Beziehungen aus. Damit trägt sie zur
Legitimierung eines autoritären Regimes bei und behindert den Aufbau eines
demokratischen Prozesse.

Von Antje Kalbe; Foto: Presidencia la República del Perú | Facebook

Weiterlesen »

Marco Temporal Não! – Gesetzesentwurf bedroht die Rechte der indigenen Völker Brasiliens

Der linksgerichtete Präsident Lula hatte während seines Wahlkampfes eigentlich versprochen, die Rechte der indigenen Bevölkerung Brasiliens zu stärken. Vor allem sollte gegen die Landnahme vorgegangen werden: indigene Territorien sollten geschützt und ihre kulturelle Identität gewahrt und gestärkt werden.

Von Maya Erb; Foto: Hellen Loures / Cimi | Flickr

Weiterlesen »

Weshalb eine geplante Schnellstraße das Leben indigener Völker in Peru bedroht

Der geplante Bau einer Schnellstraße von Iquitos nach Putumayo bedroht die dort ansässigen indigenen Gemeinschaften der Murui, bzw. Huitoto, in ihrer Lebensgrundlage – das berichtete Arlen Ribeira, Präsident des Dachverbandes der indigenen Gemeinden von Putumayo in Peru.

Von Alexander von Kroge; Foto: Santiago La Rotta/flickr CC BY-NC 2.0

Weiterlesen »

Polizeigewalt und Menschenrechtsverletzungen gegen Proteste der indigenen Bevölkerung in Peru

Nach der Amtsenthebung von Pedro Castillo geht die indigene Bevölkerung Perus gegen die Interimsregierung unter Dina Boluarte seit über vier Monaten auf die Straße. Von Beginn an setzten Polizei und Sicherheitskräfte der Armee gezielt Schusswaffen gegen Menschen ein. Mit den ersten Toten eskalierte die Situation. Es kam zu Ausschreitungen und die Proteste weiteten sich auf das ganze Land aus.

Die UN äußerte sich zudem in einer Stellungnahme vom 6. März 2023 besorgt über die Stigmatisierung friedlich Protestierender als Terrorist*innen. Derweil blieb eine Stellungnahme durch die Bundesregierung zu der gravierenden Gewaltanwendung seitens der Regierung bisher aus.

Von Alexander von Kroge und Antje Kalbe; Foto: Diario Perú / Pixabay

Weiterlesen »

Protestcamp: Indigene des Landes artikulieren ihre Rechte und fordern Schutz ihrer Territorien

„Die indigene Zukunft ist heute. Ohne Demarkierung, keine Demokratie“ lautet der Titel des diesjährigen Protestcamps „Freies Land“ („Acampamento Terra Livre“) des Dachverbands der indigenen Völker Brasiliens APIB vom 24. bis 28. April in der brasilianischen Hauptstadt Brasília. Beim letzten Protestcamp im Jahr 2022 nahmen etwa 8.000 Vertreter*innen aus hundert indigenen Völkern Brasiliens teil.

Text: Eivilyn de Jesus Zielke; Foto: Christoph Wiedmer

Weiterlesen »