Die unhaltbare Haltung der internationalen Gemeinschaft

Der UN-Bericht über die Menschenrechtsverletzungen Chinas gegenüber den Uigur*innen ist stärker als erwartet, meidet jedoch ein entscheidendes Wort: Genozid.

Ein Text von Jo Smith Finley, erschienen bei „The Conversation“ unter dem Titel „UN report on China’s abuse of Uyghurs is stronger than expected but missing a vital word: genocide“; Übersetzt von Leah Hemptenmacher

Foto: Ein Mitglied des Weltkongresses der Uiguren bei Protesten vor den Toren der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftskonferenz Frankfurt, September 2022/GfbV

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WM in Katar: Deutsche Akteur*innen müssen mehr Verantwortung übernehmen

Katar steht aufgrund zahlreicher Menschenrechtsverstöße, der Verfolgung von LGBTQIA+, fehlender Frauenrechte, der Terrorfinanzierung und fehlendem Arbeitnehmer*innenschutz, insbesondere für migrantische Arbeitnehmer*innen, in der Kritik. Seit der WM-Vergabe in das Emirat sollen etwa 6500 Arbeitsmigrant*innen dort gestorben sein. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und andere Menschenrechtsorganisationen sehen in Katars Investitionen in den Sport und der Vergabe der WM ins Emirat den Versuch, den Fußball zu Werbezwecken zu missbrauchen und sich als Global Player zu vermarkten. Trotzdem gibt es viele deutsche Unternehmen und Akteur*innen, die mit Katar wirtschaftliche Beziehungen unterhalten. Das ruft wiederholt Kritik an den Partnerschaften durch die Zivilgesellschaft hervor, mit der sich die deutsche Seite auseinandersetzen muss.

Von Louis Westerkamp; Foto: Fans des FC Bayern München. Teile der Fanszene und Mitglieder protestieren gegen die Partnerschaft ihres Vereins mit Katar. Von wolf4max/flickr CC BY-NC-ND 2.0

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Traurige Meldung aus Brasilien: Das letzte Mitglied eines in freiwilliger Isolation lebenden Volkes ist tot.

Am 27. August bestätigte die brasilianische Behörde für Indigene „FUNAI“ den Tod des in Brasilien als „Indigener des Lochs“ oder „Tanaru-Indigener“ bekannten Mannes. Er war der letzte Vertreter eines in Isolation lebenden Volkes aus dem Bundesstaat Rondônia.

Von Eliane Fernandes; Foto: Mit freundl. Genehmigung von Vincent Carelli

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Völkermord an den Rohingya – Was ist aktuell in Myanmar los?

Aufgrund der andauernden Gräueltaten und der verzweifelten Situation der vielen Binnenvertriebenen haben die fast eine Million Rohingya, die seit 2017 aus dem Rakhine-Staat/Arakan nach Bangladesch fliehen mussten, die Hoffnung jemals wieder in ihr Heimatland Myanmar zurückkehren zu können, fast gänzlich verloren.

Von Rainer Tormin; Foto: Rohingya Kinder zeichnen Bilder von dem, was sie in Burma erleben mussten von DFID – UK Department for International Development via flickr

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