In Sprechblasen von Kenia nach Rojava: Comictipps für Weihnachten

Was könnte farbiger unter dem Weihnachtsbaum hervorleuchten als ein Stapel auserlesener Comics? Diese drei Empfehlungen mit Minderheiten- und Menschenrechtsbezug leiten Sie bei der Geschenkauswahl: geeignet für alle Comic-Begeisterte, vom neugierigen Enkelkind bis zum weltoffenen Großonkel.

Von Salome Müller, mit Fotos von Magdalena Otterstedt

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Sklaverei im 21. Jahrhundert: Zur Situation in Mauretanien

„Niemand darf in Skla­verei oder Leibeigen­schaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel sind in allen ihren Formen verbo­ten“. So steht es in dem vierten Artikel der Menschenrechte von 1948. Mauretanien hat sich 1961 mit seiner Verfassung zu dieser Erklärung bekannt und 1981 als letztes Land die Sklaverei offiziell abgeschafft.[1] Dennoch gibt es bis heute immer wieder Quellen, die beweisen, dass Sklaverei in Mauretanien immer noch in Teilen existiert.

Von Laura Blanke; Foto: Vix Morá, Flickr

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Irina Scherbakowa erhält den Friedensnobelpreis und den Weimarer Menschenrechtspreis – Wir gratulieren!

Am 10. Dezember 2022, dem Tag der Menschenrechte, erhält Irina Scherbakowa, Gründungsmitglied der russischen Menschenrechtsorganisation MEMORIAL, den Weimarer Menschenrechtspreis und den Friedensnobelpreis. Wir möchten herzlich gratulieren! Ebenso gilt unsere Gratulation den anderen Preisträger*innen: Die Aktivistin Olga Karatch aus Belarus erhält den Menschenrechtspreis der Stadt Weimar, der Friedensnobelpreis geht an den Rechtsanwalt Ales Bjaljazki (Belarus) und an das Zentrum für bürgerliche Freiheiten (Ukraine). Die Auszeichnung für Vorkämpfer*innen für Menschenrechte und Demokratie ist ein klares Signal für eine starke, resiliente Zivilgesellschaft, für Frieden in einem diktatorischen Gewaltregime.

Text von Pauline Hrubesch, Regina Sonk; Foto: Heinrich Böll Stiftung | Flickr

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Völkermord an den Rohingya – Was ist aktuell in Myanmar los?

Aufgrund der andauernden Gräueltaten und der verzweifelten Situation der vielen Binnenvertriebenen haben die fast eine Million Rohingya, die seit 2017 aus dem Rakhine-Staat/Arakan nach Bangladesch fliehen mussten, die Hoffnung jemals wieder in ihr Heimatland Myanmar zurückkehren zu können, fast gänzlich verloren.

Von Rainer Tormin; Foto: Rohingya Kinder zeichnen Bilder von dem, was sie in Burma erleben mussten von DFID – UK Department for International Development via flickr

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Internationales Recht: Krieg der Drohnen

In bewaffneten Konflikten weltweit spielen Drohnen immer häufiger eine zentrale Rolle. Ihre Vorteile liegen auf der Hand: maximaler Schaden beim Gegner bei minimalem Eigenrisiko. Doch klare internationale Regeln gibt es für ihren Einsatz bislang nicht. Eine Einordnung ins humanitäre Völkerrecht.

Von Jeanette Baumann | Foto: Bayhaluk/Wikipedia CC BY-SA 4.0

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