Seite an Seite | Montags gegen Antisemitismus

Als wir vor bald einem Jahr mit unserer Reihe #MontagsgegenAntisemitismus begonnen haben, war die Idee, nicht nur über Jüdinnen und Juden bzw. Judentum im Kontext der Schoah oder antisemitischer Angriffe zu schreiben. Vielmehr sollte die Vielfalt jüdischen Lebens (in Deutschland) und jüdische Traditionen im Zentrum stehen und ein lebendiges Bild des Judentums jenseits der Wahrnehmung von Jüdinnen und Juden als bloße „Opfer“ zeichnen. Doch körperliche und verbale Angriffe auf Jüdinnen und Juden reißen nicht ab.

Von Niels Keilhack, Online-Redakteur der GfbV; Foto: GfbV-Archiv

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Delphine Horvilleurs Überlegungen zur Frage des Antisemitismus

Laut einer Studie des Jüdischen Weltkongresses hegt jede vierte deutsche Person antisemitische Gedanken. Die Befragung, die kurz vor dem Anschlag auf die Synagoge in Halle im Oktober 2019 stattfand, macht klar: Die Thematik des Essays ist aktueller denn je und greift auf, was heute oftmals als vergangene Geschichte stigmatisiert wird. Antisemitismus ist allgegenwärtig und keineswegs Vergangenheit aus Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Wie also die Balance finden zwischen ständigem Hochholen vergangener Ereignisse und dem Vergessen? 

Von Hannah Mohr, GfbV-Praktikantin in der digitalen Kommunikation; Foto: Deutschlandfunk Kultur

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Gleis 17: „Dunkelste Vergangenheit spürbar“

GfbV-Vorstandsmitglied Kurt Weber besuchte anlässlich der GfbV-International-Tagung gemeinsam mit anderen GfbV-Mitarbeitern und Vorstandsmitglieder die Gedenkstätte „Gleis 17“ in Berlin. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden von Gleis 17 des Bahnhofs Grunewald zehntausende deutsche Juden deportiert. Seine Eindrücke des Besuchs beschreibt Weber in diesem Prosagedicht.

von Kurt Weber; Foto: Kurt Weber

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