30 Jahre Srebrenica – Gedenkveranstaltungen

Der Völkermord in Srebrenica gilt als der schlimmste Massenmord in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Auf dem Westbalkan herrscht auch 30 Jahre nach den Gräueltaten eine Atmosphäre der Leugnung des Genozids an den Bosniak*innen (bosnischen Muslim*innen). Mehr als 8732 Menschen sind in den wenigen Tagen im Juli 1995 ermordet worden. Die Anzahl der Ermordeten im Bosnienkrieg 1992-1995 beläuft sich auf mehr als 100.000 Menschen.

Text und Fotos: Stefanie Grolig, Referentin für Digitale Kommunikation
Redaktion: Jasna Causevic, Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung und Myriam Givens, Digitale Kommunikation

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Café Kyiv 2025: Krimtatar*innen im Fokus

Am 11. März lud die Konrad-Adenauer-Stiftung zum Café Kyiv ein – eine der wichtigsten internationalen Plattformen zur Unterstützung der Ukraine. Auch wir waren als Partner*innen vor Ort in Berlin und luden zu einer hochkarätig besetzte Diskussionsrunde zur Situation der Krimtatar*innen ein. Zudem wurde unser Buchprojekt „Die Krimtataren – Geschichte, Kultur, Politik“ vorgestellt.

Text: Gerrit Jan Hofert, Praktikant im Menschenrechtsreferat
Fotos: Sarah Neumeyer, Referentin für Presse und Kommunikation und Stefanie Grolig, Referentin Digitale Kommunikation

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Rede von Menschenrechtler Oleg Orlov

Oleg Orlov, Mitgründer der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial, Träger des Friedensnobelpreises 2022 und des Viktor Gollancz Preises der GfbV 2009 ist im Zuge des Gefangenenaustausches zwischen Russland, den USA und Deutschland am 2. August 2024 aus der Haft freigekommen und befindet sich jetzt in Deutschland. Er hat sich vorgenommen, von Deutschland gegen Russlands Krieg in der Ukraine sowie die Einhaltung von Menschenrechten in Russland zu kämpfen.

Am 26. Oktober 2024 war er bei unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung zu Gast und hat sich im Rahmen seines Besuchs ins Goldene Buch der Stadt Göttingen eingetragen. Außerdem hielt er eine bedeutsame Rede, die hier in voller Länge gelesen werden kann.

Aus dem Russischen übersetzt von Sarah Reinke, Geschäftsleitung der Menschenrechtsreferate
Foto: Johanna Fischotter, Redakteurin der Zeitschrift Für Vielfalt

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Menschen aus Arzach berichten

Im Folgenden lesen Sie von Menschen, die seit Jahren in verschiedenen Regionen von Arzach/Bergkarabach ansässig waren. Sie wurden im September 2023 aus Arzach vertrieben, als Aserbaidschan einen Großangriff auf ihre Heimat startete. Jetzt leben diese Zeitzeuginnen und Zeitzeugen im Lager Siranusch in der Provinz Wajoz Dsor. Dr. Harutjun Harutjunjan, Leiter des Flüchtlingshilfsprojekts im Lager Siranusch, hat die Texte zusammengestellt, Dr. Tessa Hofmann hat sie übersetzt.

Foto: Die Stadt Schuscha in der Republik Armenien vor Ausbruch des Krieges 2023. Lily A, Flickr

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