Der Kampf um die Rechte indigener Kinder

Kinder sind eine sehr vulnerable Gruppe. Das gilt insbesondere für Kinder von Indigenen, die sich aufgrund ihrer Herkunft Diskriminierung und anderen Bedrohungen gegenübersehen müssen. Sowohl erwachsene Indigene als auch die indigene Jugend selbst kämpfen auf vielfältiger Weise für das Wohl indigener Kinder und Jugend.

Von Sven Meyer; Foto: Vitor Marinho/flickr BY 2.0

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Feministische Außenpolitik: Theorie und Praxis am Beispiel der Kurdischen Frage

Mit dem Amtsantritt von Annalena Baerbock besetzt ein großes Versprechen den Posten der Außenministerin. Weg vom außenpolitischen Desinteresse an Menschenrechten der Ära Merkel mit seinen engen Verbindungen zu Diktaturen wie Russland – das waren die Erwartungen an die Ampelregierung. Baerbocks Konzept der feministischen Außenpolitik solle einen Wandel in vielen Konflikten bringen, beispielsweise zwischen Türkei und Kurd*innen oder Aserbaidschan und Armenien.

Von Jonas Pfeufer; Foto: GfbV-Aktion vor dem Auswärtigen Amt, März 2023

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Polizeigewalt und Menschenrechtsverletzungen gegen Proteste der indigenen Bevölkerung in Peru

Nach der Amtsenthebung von Pedro Castillo geht die indigene Bevölkerung Perus gegen die Interimsregierung unter Dina Boluarte seit über vier Monaten auf die Straße. Von Beginn an setzten Polizei und Sicherheitskräfte der Armee gezielt Schusswaffen gegen Menschen ein. Mit den ersten Toten eskalierte die Situation. Es kam zu Ausschreitungen und die Proteste weiteten sich auf das ganze Land aus.

Die UN äußerte sich zudem in einer Stellungnahme vom 6. März 2023 besorgt über die Stigmatisierung friedlich Protestierender als Terrorist*innen. Derweil blieb eine Stellungnahme durch die Bundesregierung zu der gravierenden Gewaltanwendung seitens der Regierung bisher aus.

Von Alexander von Kroge und Antje Kalbe; Foto: Diario Perú / Pixabay

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Späte Anerkennung für ostpreußische Wolfskinder

Auf sich allein gestellte Kinder kämpften in Ostpreußen nach dem Zweiten Weltkrieg um ihr Überleben. Das Schicksal der sogenannten Wolfskinder, meist von Zwangsarbeit, Hunger und Identitätsverlust geprägt, ging in der öffentlichen Wahrnehmung lange Zeit unter. Eine Kampagne der GfbV trug dazu bei, dies zu ändern. Ein Rückblick.

Von Jasna Causevic; Foto: Michaela Böttcher/GfbV

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