Gemeinsame Initiativen für den Sudan

Besuch bei den Menschenrechtsaktivist*innen Mai Shatta und Munsir Adam in Berlin

„Auf dem Plakat siehst du unser ganzes Team“, erklärt mir  Mai Ali Shatta, Friedensfachkraft für Süd-Nord Lobbying aus dem Sudan, die mittlerweile von Berlin aus arbeitet, bei meinem Besuch in ihrem Büro. „Unser Büro in Khartum wurde bombardiert. Da ist nichts übriggeblieben. Aber zum Glück sind alle Frauen im Team am Leben. Obwohl“, korrigiert sie sich, „die Schwester meiner einen Kollegin ist im Krieg umgekommen.“ 

Text: Sarah Reinke, Teamleitung Menschenrechte
Foto: Mai Ali Shatta und Munsir Adam in Berlin; Sarah Reinke

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„Putin kann die Solidarität zwischen den Menschen nicht töten.“

Diskriminierung von Indigenen und Minderheiten in Russland: Die Free Buryatia Foundation und ihre Arbeit

Am 1. September wurde die Free Buryatia Foundation (FBF) von den russischen Strafverfolgungsbehörden zur in Russland „Unerwünschten Organisation“ erklärt und in das entsprechende Register eingetragen. Bereits seit März 2023 wurde die FBF im Register für Ausländische Agenten geführt. GfbV-Referentin für indigene Völker Nora Erdmann sprach darüber mit FBF Vize-Präsdientin Anna Zueva.

Text: Nora Erdmann | Foto: Anna Zueva / FBF

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Von einem polarisierten Land und seiner Suche nach Selbstbestimmung – Ein Interview mit Tonderai Matanda

Am 23. August wählt Simbabwe. Unser Interviewpartner Tonderai Matanda ist Experte für internationales Recht und Staatsbürger Simbabwes.
Mit Referentin Nadja Grossenbacher spricht er über die Atmosphäre vor den Wahlen in der Hauptstadt Harare, die Situation der Minderheiten im Land, die nationale und internationale Rechtslage im Hinblick auf die Wahlen sowie den kürzlich eingeführten „Patriotic Act“. Außerdem gibt er einen Ausblick auf die Zukunft in seinem Heimatland.

Anmerkung: Das Interview wurde durch Referentin Nadja Grossenbacher gekürzt und vereinfacht, jedoch auch in der gekürzten Version mit dem Interviewpartner abgestimmt.

Interview geführt von: Nadja Grossenbacher; Foto: Kevin Walsh CC BY 2.0

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Yasi, wie war dein Leben im Iran? – Ein Interview über das Leben von Frauen im Iran vor der Revolution  

Triggerwarnung: Gewalt, Tod

Seit nun fast sechs Monaten protestieren besonders junge Menschen im Iran gegen das vorherrschende Regime. Ausgangspunkt war der Tod der 22-jährigen Jina Mahsa Amini, die von der iranischen Sittenpolizei aufgrund eines angeblich fehlerhaft getragenen Hijab verhaftet wurde. Die Menschen wollen eine Revolution gegen das iranische Regime erreichen. Auch weltweit gehen Menschen auf die Straße, um sich mit den Betroffenen im Iran zu solidarisieren.

Praktikantin Laura Blanke hat sich mit Yasi getroffen. Mit ihr hat  Laura über ihr Leben und ihre Erfahrungen im Iran gesprochen und mit welchen Schwierigkeiten besonders Frauen dort täglich konfrontiert werden. Yasi lebte 25 Jahre in der iranischen Hauptstadt Teheran und wohnt seit April in Göttingen, um ihren Master in Linguistik zu absolvieren.

Interview: Laura Blanke; Foto: Solidaritätsprotest mit der Zivilgesellschaft im Iran von Tim Dennell, Flickr

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