Indonesien: Schattenseiten im Reiseparadies

Indonesien wird hierzulande als Reiseziel immer beliebter. Doch abseits des Tourismus kommt es in Westpapua immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen.

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Indonesien wird hierzulande als Reiseziel immer beliebter. Doch abseits des Tourismus und fern der Öffentlichkeit werden in Westpapua Menschenrechte verletzt und die indigenen Bewohner unterdrückt. Jetzt hatten Vertreter von Vanuata, Tuvalu, Tonga, Nauru, den Marshallinseln und den Salomon Inseln versucht, die Vereinten Nationen zum Handeln zu bewegen.

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Wie wird es weitergehen in Syrien?

Die von den Vereinigten Staaten und Russland ausgehandelte Waffenruhe ist gescheitert.

Foto: Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen tagt zur Lage in Syrien. © UN Photo/JC McIlwaine

In der nordsyrischen Stadt Aleppo wird wieder gekämpft. Die von den Vereinigten Staaten und Russland ausgehandelte Waffenruhe ist gescheitert. Das syrische System hat unterdessen angekündigt, durch eine Offensive auf Aleppo an, um die Stadt zurückzuerobern. Wie soll es jetzt weitergehen? GfbV-Nahostreferent Kamal Sido kommentiert.

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Yezidin in IS-Gefangenschaft: „Wir waren nicht mal so viel Wert wie Tiere“

Eine ehemalige Gefangene der Terrororganisation „Islamischer Staat“ berichtet über die Gräueltaten, die ihr wiederfahren sind

Nadia Murad Basee Taha während der Sitzung des UN-Sicherheitsrates zu Menschenhandel in Konflikgebieten. Foto: UN Photo/Rick Bajornas

Sie ist der Hölle entkommen: Nadia Murad Basee Taha ist eine von tausenden yezidischen Frauen, die der „Islamische Staat“ (IS) verschleppte, als er die Dörfer von Yeziden, Christen und anderen Nicht-Muslimen im August 2014 überrannte. Insgesamt wurden inoffiziellen Berichten zufolge 5.000 Yezidinnen im Alter zwischen 13 und 56 Jahren entführt. Das Schicksal, das sie erwartete, ist kaum zu beschreiben: Sie wurden geschlagen, getreten und brutal vergewaltigt. Immer wieder. Drei Monate erlitt auch Nadia Murad als Sexsklavin die IS-Gefangenschaft.

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„Wir kämpfen gegen den Klimawandel. Wir kämpfen für die ganze Welt!“

Indigene Umweltschützer fordern Climate Justice beim UN-Klimagipfel

Foto: Breno Machado via unsplash

Indigene Völker sind die Ersten, die die Folgen des Klimawandels zu spüren bekommen. Ob sie in der Arktis leben oder in den heißen Gebieten Afrikas, ob auf einer Pazifikinsel, im Regenwald Südamerikas oder im hohen Norden Schwedens. Sie alle fühlen die Klimaveränderungen. Indigene Umweltschützer aus aller Welt haben deswegen Hilferufe ihrer Gemeinschaften zum UN-Klimagipfel nach Paris gebracht.

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25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention: Flüchtlingskinder in Deutschland immer noch Kinder zweiter Klasse

Bis heute fehlt es in Deutschland an gesetzgeberischen Maßnahmen, die die Rechte der Flüchtlingskinder gewährleisten.

Die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) wurde am 20. November 1989 von der UN-Generalversammlung angenommen. 1992 trat sie auch in Deutschland in Kraft. Doch die deutschen Gesetzgeber modifizierten die Konvention. Der Menschenrechtsvertrag sollte nur eingeschränkt für Flüchtlingskinder gelten. 2010 wurden diese Einschränkungen zurückgenommen, doch bis heute fehlt es an gesetzgeberischen Maßnahmen, die die Rechte der Flüchtlingskinder gewährleisten.

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