Die Bahá’í – Menschenrechte im 21. Jahrhundert

Autorin: Katharina Poschkamp, Praktikantin

„Bald wird die heutige Ordnung aufgerollt und eine neue an ihrer Statt entfaltet werden.“ [Bahá’u’lláh]


Etwa 8 Millionen Anhänger*innen in fast 200 Ländern. Die Bahá’í-Gemeinschaft ist trotz aller Widrigkeiten schnell gewachsen und hat sich über die ganze Welt verbreitet. Obwohl sie mit rund 300.000 Anhänger*innen heute die größte religiöse Minderheit in der Islamischen Republik Iran stellen, sind sie in ihrem Entstehungsland bis heute nicht als schützenswerte religiöse Minderheit anerkannt.

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Überfüllt und verschmutzt – Realität Indigener am Baikalsee

Autorin: Sarah Brandmeier, Praktikantin im Indigenen Referat

Bild von Eugene Kaspersky auf Flickr, 2019.

Ein Ausflug an die Perle Russlands wird immer populärer. Doch weder Anwohner*innen noch Infrastruktur sind auf die Menschenmassen vorbereitet. Der See verschmutzt und indigene Ewenken und Burjaten kämpfen um ihre Identität.

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Belohnung für Kriegsverbrecher in Afghanistan

Northern Alliance troops under General Dostum’s command in Mazar-e Sharif take a break on a wall in the median of the town’s busiest street. Image: http://www.defenseimagery.mil/imagery.html#guid=eb4cc318bb6063f82960219bc71d7eff4fe0c486

Autor: Ulrich Delius, GfbV-Direktor

Mit viel Druck aus dem Ausland haben die USA am letzten Wochenende eine Lösung im Machtkampf in Afghanistan zwischen dem amtierenden Staatspräsidenten Aschraf Ghani und seinem Rivalen Abdullah Abdullah erzwungen. Die nun erzielte Machtteilung soll den innenpolitischen Streit beilegen. Seit den Wahlen vor acht Monaten rangen die Kontrahenten um die Macht und beanspruchten beide das Präsidentenamt. Eine absurde Situation, die den geplanten Abzug der US-Streitkräfte aus dem Land gefährdete.

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Klima des Zweifels

Autor: Hanno Schedler, Referent für Genozidprävention und Schutzverantwortung

Unternehmen wie ExxonMobil gaben Millionen dafür aus, die Erkenntnisse der Wissenschaft über den Zusammenhang zwischen dem Verbrauch fossiler Energien und dem Anstieg des CO2-Pegels öffentlich anzuzweifeln. Dabei wiesen bereits vor vier Jahrzehnten Exxons eigene Wissenschaftler auf diesen Zusammenhang hin. Das Unternehmen, das zu den zehn größten Konzernen weltweit gehört, ignorierte in seiner Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit den Ruf der Wissenschaft. 

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Delphine Horvilleurs Überlegungen zur Frage des Antisemitismus

Autorin: Hannah Mohr, GfbV-Praktikantin in der digitalen Kommunikation

Bild: Deutschlandfunk Kultur

Laut einer Studie des Jüdischen Weltkongresses hegt jede vierte deutsche Person antisemitische Gedanken. Die Befragung, die kurz vor dem Anschlag auf die Synagoge in Halle im Oktober 2019 stattfand, macht klar: Die Thematik des Essays ist aktueller denn je und greift auf, was heute oftmals als vergangene Geschichte stigmatisiert wird. Antisemitismus ist allgegenwärtig und keineswegs Vergangenheit aus Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Wie also die Balance finden zwischen ständigem Hochholen vergangener Ereignisse und dem Vergessen? 

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Proteste in Indien: Die Heldinnen von Neu-Delhis Shaheen Bagh

Autorin: Natalie Friedl, Praktikantin bei der GfbV

Bild: UN Women Asia and the Pacific via Flickr.

Indiens neues Staatsbürgerschaftsgesetz soll religiöse Minderheiten vor Verfolgung schützen, doch muslimische Inder*innen sind explizit von der Regelung ausgeschlossen. Seit nun mehr als zwei Monaten wird in der Hauptstadt deshalb demonstriert. Frauen nehmen bei den Protesten eine Schlüsselrolle ein.

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Presidents Day 2020: Wie Donald Trump Native Americans entwürdigt & wie sie dagegen ankämpfen

Autorin: Julia Liemann, Praktikantin in der Online Redaktion

Bild: Joe Brusky via Flickr.

Seit Donald Trump als Präsident der USA im Amt ist, hat seine Administration Richtlinien, die die Rechte indigener Völker schützen, zurückgeschraubt und missachtet die Native Americans und deren Souveränität.

Um den Kampf für Indigene Rechte zu unterstützen, müssen wir uns gegen die kontinuierliche Respektlosigkeit und Außerachtlassung der indigenen Gemeinschaften durch die Administration wenden und lernen, wie wir indigene Völker unterstützen können, wenn die Regierung sich weigert, dies zu tun. Die US-amerikanische NGO Cultural Survival hat einige wichtige Punkte zusammengestellt:

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Smog in Sarajevo: Wenn das Atmen zur gesundheitlichen Gefahr wird

Autorin: Lena Röseler, Praktikantin im Referat für Genozidprävention und Schutzverantwortung

Die Meldungen über die starke Luftverschmutzung im Winter in Sarajevo werden mittlerweile zur traurigen Tradition: Trotz Warnungen der Vereinten Nationen (UN) geschieht nur wenig in Bosnien und Herzegowina, um der hohen Feinstaubbelastung entgegen zu wirken. Und das, obwohl die Lebenserwartung der Bevölkerung aufgrund der schlechten Werte bereits um 1,3 Jahre gesunken ist.

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Wahlen zum Europaparlament: Minderheiten reden mit!


Autor: Jan Diedrichsen

Vor über einer Woche war die EU-Wahl: Es gab viele Neuigkeiten und spannende Entwicklungen. Doch was das für Minderheiten innerhalb der Europäischen Union heißt, haben wir uns mal genauer angeschaut.

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Doğan Akhanlı: „Ich habe nicht geschwiegen und das hat den türkischen Staat geärgert“

Der Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist Doğan Akhanlı im Gespräch

Foto: Manfred Wegener (zugeschnitten)

Am Samstagmorgen wurde der deutsche Schriftsteller Dogan Akhanli, der sich für die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern einsetzt, im spanischen Granada festgenommen. Die Türkei hat ihn mit einem Haftbefehl über Interpol suchen lassen. Es ist nicht die erste Festnahme des Schriftstellers. 1985 saß er bereits zwei Jahre im Gefängnis. 1991 floh er nach Deutschland ins Exil, nahm die deutsche Staatsbürgerschaft an. Dann wurde er 2010 bei der Einreise in die Türkei wieder verhaftet. Ein Urteil steht bis heute aus. Doch er lässt sich nicht einschüchtern. Michaela Böttcher interviewte ihn für die Ausgabe !100 Jahre Völkermord – 100 Jahre Leugnen“ (6/2014) der GfbV-Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“. Aus aktuellem Anlass stellen wir den Artikel jetzt kostenlos auf unserem Blog zur Verfügung.

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