Wenn Wände reden könnten: Die armenische Kirche in Diyarbakir

Am 15. September 2015 wurde ein Anschlag auf die neu restaurierte armenische “Surp Giragos” Kirche in Diyarbakir (Amed), der heimlichen Hauptstadt der Kurden in der Türkei, verübt. Es ist ein Rückschlag in einem langsamen Prozess, der eigentlich Hoffnung auf Versöhnung geben soll. Denn die Kirche war 2012 nach ihrer Restaurierung für Besucher und die armenische Gemeinde vor Ort wieder geöffnet wurden. Bei seinem Besuch in Diyarbakir Anfang des Jahres sprach GfbV-Nahostreferent Kamal Sido mit dem Aufseher Behçet Çiftçi der Kirche über das Gotteshaus, den Völkermord und das Verhältnis zwischen Kurden und Armeniern.

Foto: Julia Buzaud via Flickr

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Genf II: Friedenskonferenz zur Lage Syriens nicht mit allen Repräsentanten der syrischen Bevölkerung.

Heute, am 22. Januar 2014, begann in Montreux, Schweiz die zweite internationale Friedenskonferenz zur Situation in Syrien „Genf II“. Über dreißig Delegationen nehmen an den Gesprächen teil, bevor ab Freitag die Gespräche nach Genf verlegt werden und nur zwischen der syrischen Regierung und Teilen der Oppositionsgruppen mit Hilfe eines UN-Vermittlers weiter geführt werden.

Nachdem die im Juni 2012 abgehaltene erste Genfer Konferenz in ihren Beschlüssen nicht umgesetzt wurde, liegt nun die Hoffnung darin, dass in den nächsten Tagen eine Lösung oder Schritte in Richtung dieser gefunden werden, um die Situation der Bevölkerung zu verbessern. Doch inwiefern sind die teilnehmenden Parteien in der Lage über die Interessen der syrischen Bevölkerung zu entscheiden?

Von Tonja Klausmann

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Vortrag in Hamburg: Christen in Syrien und im Irak

Die Regionalgruppe Hamburg der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) lädt herzlich ein zu der Vortragsveranstaltung

Christen in Syrien und im Irak vor dem Hintergrund des ‚Arabischen Frühlings‘

Termin: Freitag, 26. Oktober 2012, 19.30 Uhr
W3 – Werkstatt für Internationale Kultur und Politik e.V.
Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Referent: Dr. Kamal Sido, GfbV-Nahostreferent

Durch die Zeitläufte hindurch war die Situation von Minderheiten im Nahen Osten von einem stetigen Auf und Ab, von hoher Toleranz ihnen gegenüber oder schwerer Verfolgung geprägt. Heute sehen sich insbesondere die religiösen Minderheiten zum größten Teil einem starken Druck ausgesetzt.

Foto: GfbV-Archiv

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Vermittlungsversuch Annans neue Chance für Syrien

Der frühere UNO-Generalsekretär Kofi Annan ist zum Syrien-Sondergesandten der UN und der Arabischen Liga ernannt worden. „Ziemlich bald“ werde er nach Damaskus reisen, um mit dem Regime zu verhandeln. Er will auf ein sofortiges Ende der Gewalt drängen und sich für eine friedliche Lösung stark machen. Ob das Regime zu Verhandlungen bereit ist oder es sogar zu einem Treffen mit Assad kommt, ist noch unklar. In den vergangenen Tagen verstärkte es seine Angriffe auf Homs und andere Städte des Widerstandes.

Von Lennard Schlöffel

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