Commonwealth oder Stolen Wealth? – Widerstand der Aboriginal People im „Land der Königin“

Im April finden die 21. Commonwealth Games in Australien statt. Doch von gemeinsamen Reichtum, wie es der Begriff „Commonwealth“ suggeriert, kann nicht die Rede sein.

Vom 4. bis zum 15. April 2018 finden die 21. Commonwealth Games in der australischen Stadt Gold Coast im Bundesstaat Queensland statt. Doch von gemeinsamen Reichtum, wie es der Begriff „Commonwealth“ suggeriert, kann nicht die Rede sein. Ganz im Gegenteil, die Menschenrechtsverletzungen an den Aboriginal People nehmen in Australien immer weiter zu.

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Aboriginal People fordern Nationalfeiertag für ALLE Australier

Am anderen Ende der Welt wird der Australia Day gefeiert. Doch der Termin ist seit Jahren heftig umstritten.

Klare Ansage gegen Rassismus in den Straßen von Melbourne. Foto: Melbourne Street Avant-garde via Flickr

Noch immer gibt es nationale Feiertage wie den Kolumbustag (12. Oktober) oder den Australia Day (26. Januar), an denen die „Entdeckung“ Amerikas durch europäische Seefahrer oder eben die beginnende Besiedlung Australiens gewürdigt wird. Doch die Kritik an solchen Feierlichkeiten wird lauter. Auch in Australien.

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Aboriginal Australians zu töten ist kein Spiel

Es gibt Momente, in denen man sich fragt, wie Menschen nur auf bestimmte Ideen kommen konnten.

Es gibt Momente, in denen man sich fragt, wie Menschen nur auf bestimmte Ideen kommen konnten. Zum Beispiel, wenn Programmierer ein Spiel entwickeln, in dem man Aboriginal Australians töten kann. GfbV-Referentin für indigene Völker, Yvonne Bangert, rückt die Vorstellungen der Programmierer zurecht.

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Brief von den First People des Schwanentals in Westaustralien

Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker, erhielt heute einen Brief aus Australien: Bella Bropho, Sprecherin der Heimatlosen Aboriginal Nyungah-Gemeinde, erzählt darin von ihrem Kampf und Ihrer Dankbarkeit. Worte, die wir alle gerne hören. Deswegen hat ihn Yvonne Bangert übersetzt.

Foto: Flickr/butupa

Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker, erhielt heute einen Brief aus Australien: Bella Bropho, Sprecherin der Heimatlosen Aboriginal Nyungah-Gemeinde, erzählt darin von ihrem Kampf und Ihrer Dankbarkeit. Worte, die wir alle gerne hören. Deswegen hat ihn Yvonne Bangert übersetzt.

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Diskriminierung zur Primetime: Aboriginals im australischen Fernsehen

Proteste gegen die australische Politik, die entlegene Gemeinden von Aboriginal Australians schließen lässt, heiligen Stätten der indigenen Bevölkerung ihren Status aberkennt, um dort Bergbauindustrie aufzubauen und die Landrechte der Aboriginals nicht anerkennt, werden immer lauter. Doch abseits der Politik wird ein Bild von Aboriginals in der Popkultur geprägt, das eine ganze Gruppe stigmatisiert und diskriminiert.

Foto: Flickr/Francisco Martins

Proteste gegen die australische Politik, die entlegene Gemeinden von Aboriginal Australians schließen lässt, heiligen Stätten der indigenen Bevölkerung ihren Status aberkennt, um dort Bergbauindustrie aufzubauen und die Landrechte der Aboriginals nicht anerkennt, werden immer lauter. Am 1. Mai 2015 war ein weltweiter Protesttag, der nächste ist für den 1. Juni 2015 geplant. Doch abseits der Politik wird ein Bild von Aboriginals in der Popkultur geprägt, das eine ganze Gruppe stigmatisiert und diskriminiert.

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Hat Australien seine Ureinwohner wirklich schon anerkannt?

FAQ zum Hintergrund der Aboriginal Anerkennung

Am 13. Februar 2013 erklärte das australische Unterhaus mit der Annahme des Gesetzentwurfes Aboriginal and Torres Strait Islander Peoples Recognition Bill die Ureinwohner offiziell zu den ersten Bewohnern des Landes. Bedeutet diese Entscheidung wirklich den großen Durchbruch? 11 Fragen und Antworten.

Zusammengestellt von Marion Caris

Gelten die Ureinwohner jetzt offiziell als die ersten Bewohner des Landes?

Nein. Es handelt sich lediglich um einen Gesetzentwurf als ersten Schritt zur offiziellen Anerkennung im australischen Grundgesetz, die dann durch ein Referendum erfolgt. Durch die Annahme des Entwurfs erklären alle politischen Parteien sich bereit, dieses Verfahren zu einem nationalen Thema zu machen. Weiterlesen „Hat Australien seine Ureinwohner wirklich schon anerkannt?“

Uranrausch in Australien

Weltweit sind gegenwärtig 443 Kernkraftwerke in 31 Ländern in Betrieb. 48 Reaktoren werden zur Zeit gebaut. Geplant sind weltweit weitere über hundert neue Anlagen vor allem in China, Russland, der EU und in Indien (Statistik vom Nuklearforum Schweiz). Circa 70 Prozent des weltweiten radioaktiven Rohstoffs befindet sich unter dem Land indigener Völker, die dadurch besonders von den Folgen des Uranabbaus betroffen sind. Die größten Uranerzvorkommen befinden sich in Australien, vor allem im Norden des Landes, in dem verschiedene Aborigine-Völker leben. Weiterlesen „Uranrausch in Australien“