Aboriginal Australians vor dem Referendum

Am 14. Oktober steht in Australien ein Referendum an, das weitreichende Folgen für die Indigenen im Land haben kann – dort nur „The Voice“ genannt. Die Wahlberechtigten Australiens entscheiden über die Frage: Soll im australischen Grundgesetz ein beratendes Gremium für die Aboriginal Australiens und Torre Strait Islanders eingerichtet werden — oder nicht? Eine Frage, die einfach klingt. Die Lage ist aber kompliziert. Am Abend des 4. Oktober informierte die GfbV-Koordinatorin für Australien, Marion Caris, in einer Onlineveranstaltung über die Hintergründe des Referendums in Australien.

Text: Sarah Reinke | Foto Credits: Stephan Ridgway, Flickr, Matt Hrkac, Flickr

Weiterlesen »

„Putin kann die Solidarität zwischen den Menschen nicht töten.“

Diskriminierung von Indigenen und Minderheiten in Russland: Die Free Buryatia Foundation und ihre Arbeit

Am 1. September wurde die Free Buryatia Foundation (FBF) von den russischen Strafverfolgungsbehörden zur in Russland „Unerwünschten Organisation“ erklärt und in das entsprechende Register eingetragen. Bereits seit März 2023 wurde die FBF im Register für Ausländische Agenten geführt. GfbV-Referentin für indigene Völker Nora Erdmann sprach darüber mit FBF Vize-Präsdientin Anna Zueva.

Text: Nora Erdmann | Foto: Anna Zueva / FBF

Weiterlesen »

Fall Saweto, Peru: Gericht hebt Urteile gegen Holzfäller auf, die der Ermordung von vier Asháninka beschuldigt werden

Schlechte Nachrichten aus Peru, die uns im Mark erschüttern, erreichten uns heute. Eine Berufungskammer des Gerichtshofs der Region Ucayali erklärte das erstinstanzliche Urteil an den Mördern im Fall Saweto für nichtig. Damit ist das Urteil von 28 Jahren, 3 Monaten Haft für die Holzfäller Hugo Soria Flores und José Estrada Huayta als Drahtzieher der Ermordung von vier Asháninka-Anführern im Jahr 2014 ungültig.

Text: Eliane Fernandes; Foto: Mordopfer Edwin Chota, (c) Eliane Fernandes

Weiterlesen »

Mahnwache: Genozid in Arzach / Berg-Karabach verhindern! – Ansprache von Dr. Tessa Hofmann

Vor dem Bundeskanzleramt versammelten sich gestern (23.08.) Menschen aus Armenien, aus Arzach/Bergkarabach und ihre Unterstützer*innen, um gegen die Hungerblockade Aserbaidschans gegen Arzach zu protestieren und die Bundesregierung laut und deutlich zum Handeln aufzufordern. Denn die Menschen in Arzach sind in großer Bedrängnis: Seit acht Monaten blockiert Aserbaidschan den Latschin-Korridor, über den die Enklave versorgt wird.

Rede: Dr. Tessa Hoffmann; Foto: Nora Erdmann

Weiterlesen »