Indigene Kandidat*innen bei der US-Wahl 2020

Denken wir an die anstehenden Wahlen in den USA, fallen wohl vor allem die Namen Trump und Biden. Aber nicht nur der Präsident wird gewählt, sondern auch 435 Abgeordnete des Repräsentantenhauses, 35 der 100 Senator*innen, 13 Gouverneur*innen, sowie die Parlamente von 44 der 50 Bundestaaten. Welche Rolle spielen dabei indigene Kandidat*innen?

Von Sarah Schmitz; Bild: Jens-Olaf Walter via flickr (CC BY-NC 2.0)

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Native Americans sind von Covid-19 besonders stark betroffen, aber Amerika lässt sie im Stich

Autorin: Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker

Native Americans sind prozentual wesentlich stärker von dem Covid-19-Virus betroffen, als die anderen Bevölkerungsgruppen in den USA. Mit Stand 23. April 2020 wurden vom staatlichen indianischen Gesundheitssystem (Indian Health System) offiziell 1.956 Infektionen mit Covid-19 verzeichnet. 72 Native Americans waren dem Virus erlegen. Bei insgesamt nur etwa einer Million Gesamtbevölkerung in den Reservaten sind das hohe Zahlen. Und die Tendenz ist steigend.[i]

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Presidents Day 2020: Wie Donald Trump Native Americans entwürdigt & wie sie dagegen ankämpfen

Autorin: Julia Liemann, Praktikantin in der Online Redaktion

Bild: Joe Brusky via Flickr.

Seit Donald Trump als Präsident der USA im Amt ist, hat seine Administration Richtlinien, die die Rechte indigener Völker schützen, zurückgeschraubt und missachtet die Native Americans und deren Souveränität.

Um den Kampf für Indigene Rechte zu unterstützen, müssen wir uns gegen die kontinuierliche Respektlosigkeit und Außerachtlassung der indigenen Gemeinschaften durch die Administration wenden und lernen, wie wir indigene Völker unterstützen können, wenn die Regierung sich weigert, dies zu tun. Die US-amerikanische NGO Cultural Survival hat einige wichtige Punkte zusammengestellt:

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Warum will Trump Grönland kaufen?

Ganz Grönland und Dänemark reiben sich heute morgen die Augen: Der amerikanische Präsidenten Donald Trump hat auf Twitter seinen Staatsbesuch in Kopenhagen, der in zwei Wochen stattfinden sollte, kurzerhand abgesagt. Der Hintergrund: Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen (Soz.) hatte das „Angebot“ des Präsidenten abgelehnt, über den Verkauf der weltweit größten Insel, Grönland, zu verhandeln. Mit dem Verweis, Grönland gehöre nicht Dänemark, sondern den Grönländern. Trump as always: Nach beleidigt, folgte die Absage des Besuchs. Die Königin und die erst kürzlich gewählte neue Regierungschefin in Dänemark haben nun unverhofft einen Tag ohne Termine im Kalender.

Autor: Jan Diedrichsen, Bundesvorsitzender der GfbV; Bild: Gage Skidmore via Flickr.

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