Urum und Rumei – Griechische Minderheit im Krieg

„Wir sind nur rund 100 Personen in Kyiv, trotzdem versuchen wir jetzt, einen Verein zu gründen, denn unsere Minderheit ist wirklich so schlimm vom Krieg betroffen,“ berichtet Olga Tsuprykova, Griechin aus der Region Donezk, die als Binnenflüchtling mittlerweile in Kyiv lebt. Die Urum und Rumei sind zwei Minderheiten, die sich selbst als Griech*innen aus der Region Nordazov definieren. Sie sind orthodoxe Christ*innen, obwohl die Urum eine Turksprache sprechen. Beide Sprachen sind laut UNESCO gefährdet.

Text: Sarah Reinke, Teamleitung Menschenrechtsreferate

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Heute vor 120 Jahren: Herero stehen gegen deutschen Kolonialismus auf – noch immer keine Wiedergutmachung für deutsche Gräueltaten

Am 12.01.1904 widersetzten sich die Herero gegen die deutsche koloniale Unterdrückung im damaligen Deutsch-Südwestafrika. Deutsche Truppen schlugen den Aufstand unter Führung von Lothar von Trotha brutal nieder. Die Herero, darunter Frauen und Kinder, trieben sie in die Omaheke-Wüste und blockierten Wasserstellen. Bis 1908 setzte sich die Vernichtungspolitik gegen die Gemeinschaften der Herero, Nama und Damara in Konzentrationslagern fort. Das deutsche Kaiserreich konterte ihren Widerstand mit dem Völkermord. Deutschland erkennt die Gräueltaten der Vergangenheit nur teilweise an.

Text: Christoph Hahn, Referent Genozid-Prävention und Schutzverantwortung;

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Den Graden auf der Spur

In diesem Herbst werden Feldarbeiten in Peru durchgeführt, bei denen die GPS-Koordinaten zweier indigener Gebiete erfasst werden: Die Asháninka-Gemeinschaften Dulce Gloria und Sawawo sind beteiligt. Unsere Referentin Eliane Fernandes war bis Ende Oktober vor Ort, um die Arbeiten zu begleiten. Eine Bildergalerie

Text: Eliane Fernandes, Fotos: Upper Amazon Conservancy

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Aboriginal Australians vor dem Referendum

Am 14. Oktober steht in Australien ein Referendum an, das weitreichende Folgen für die Indigenen im Land haben kann – dort nur „The Voice“ genannt. Die Wahlberechtigten Australiens entscheiden über die Frage: Soll im australischen Grundgesetz ein beratendes Gremium für die Aboriginal Australiens und Torre Strait Islanders eingerichtet werden — oder nicht? Eine Frage, die einfach klingt. Die Lage ist aber kompliziert. Am Abend des 4. Oktober informierte die GfbV-Koordinatorin für Australien, Marion Caris, in einer Onlineveranstaltung über die Hintergründe des Referendums in Australien.

Text: Sarah Reinke | Foto Credits: Stephan Ridgway, Flickr, Matt Hrkac, Flickr

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