Seite an Seite | Montags gegen Antisemitismus

Als wir vor bald einem Jahr mit unserer Reihe #MontagsgegenAntisemitismus begonnen haben, war die Idee, nicht nur über Jüdinnen und Juden bzw. Judentum im Kontext der Schoah oder antisemitischer Angriffe zu schreiben. Vielmehr sollte die Vielfalt jüdischen Lebens (in Deutschland) und jüdische Traditionen im Zentrum stehen und ein lebendiges Bild des Judentums jenseits der Wahrnehmung von Jüdinnen und Juden als bloße „Opfer“ zeichnen. Doch körperliche und verbale Angriffe auf Jüdinnen und Juden reißen nicht ab.

Von Niels Keilhack, Online-Redakteur der GfbV; Foto: GfbV-Archiv

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Belohnung für Kriegsverbrecher in Afghanistan

Mit viel Druck aus dem Ausland haben die USA am letzten Wochenende eine Lösung im Machtkampf in Afghanistan zwischen dem amtierenden Staatspräsidenten Aschraf Ghani und seinem Rivalen Abdullah Abdullah erzwungen. Die nun erzielte Machtteilung soll den innenpolitischen Streit beilegen. Seit den Wahlen vor acht Monaten rangen die Kontrahenten um die Macht und beanspruchten beide das Präsidentenamt. Eine absurde Situation, die den geplanten Abzug der US-Streitkräfte aus dem Land gefährdete.

Von Ulrich Delius, GfbV-Direktor; Foto: Northern Alliance troops under General Dostum’s command in Mazar-e Sharif take a break on a wall in the median of the town’s busiest street. Image Source

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Südsudan: Eine (Un-)Möglichkeit des Friedens?

Der 12. November 2019 stellt ein Datum besonderer Bedeutung für den Südsudan dar: An diesem Tag endet die Frist zur Bildung einer nationalen Übergangsregierung, um nach jahrelangem Bürgerkrieg schließlich Frieden im Land einkehren lassen zu können. Trotz Annäherungen der Konfliktparteien erscheint eine Einigung jedoch noch in weiter Ferne. Wie auch immer sich die Lage im Land entwickeln mag – eins steht fest: die Dimensionen des Leides der südsudanesischen Zivilbevölkerung sind kaum noch zu übertreffen.  

Von Lasse Meyerink, Praktikant bei der politischen Leitung der GfbV; Foto: UN Photo/JC McIlwaine; als Titelbild

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Menschenrechtsverteidigende in Ägypten von Folter bedroht

Nach den friedlichen Protesten im September 2019 gegen die Regierung von Präsident Abdel Fattah Al-Sisi gibt es in Ägypten eine Welle neuer Verhaftungen von bislang mehr als 4.300 Menschen. Die Zivilgesellschaft wird systematisch zerschlagen und mit ihr fundamentale Menschenrechte.

Von Jana Siebert, Praktikantin für ethnische, religiöse, sprachliche Minderheiten und Nationalitäten;Foto: Alexander C. Kafka (CC BY-ND 2.0) via flickr

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