Die Wege des illegalen Goldes – Wie illegales Gold aus indigenen Territorien in Brasilien in unseren Mobiltelefonen und Computern landet

Der unabhängige brasilianische Nachrichten- und Recherchendienst „Repórter Brasil“ deckt auf, wie illegales Gold den Amazonasgebiet verlässt und in unseren Handys und Computern landet. Die vier wertvollsten Unternehmen der Welt, Apple, Google, Microsoft und Amazon, waren Abnehmer der Produktion der goldverarbeitenden Unternehmen Chimet (aus Italien) und Marsam (aus Brasilien), welche Gold aus brasilianischen illegalen Bergbauminen verwenden.

Von Eliane Fernandes; Foto: Gabriele Battaglia | Flickr

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25 Jahre Arktischer Rat oder: Wem gehört die Arktis?

Goldgräberstimmung in der Arktis: Das neue Gold heißt heute Kupfer, Nickel, Kohle, Erdöl, Erdgas, oder auch Mangan. Die Liste ließe sich fortsetzen. Die Rohstoffe befinden sich auf dem Festland, aber auch im Festlandsockel unter Wasser. Die Seewege bleiben immer länger eisfrei und wecken Begehrlichkeiten für Handelsschifffahrt, Kreuzfahrttourismus und die Militärstrategen der Arktisanrainerstaaten. Die Verteilungskämpfe haben längst begonnen. Auch China, das bereits an einer neuen Seidenstraße in der Arktis arbeitet, ist schon mit dabei. Doch wem gehört die Arktis eigentlich?

Von Yvonne Bangert, Referentin für indigene Völker; Foto: GfbV-Archiv

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Samische Rentierhirt*innen zahlen für unsere grüne Wende

Im äußersten Norden Norwegens in der Region Finnmark plant das norwegische Bergbauunternehmen Nussir ASA Kupfer abzubauen. Auf einem wichtigen Weidegebiet der samischen Rentierhirt*innen soll die Mine angesiedelt werden. Der Abfall – bis zu zwei Millionen Tonnen pro Jahr – soll in einem Lachsfjord entsorgt werden. Trotz Einwänden von Umweltorganisationen, Umweltämtern und dem Samiparlament hat die norwegische Regierung das scharf kritisierte Projekt genehmigt.

Von Julia Gouffin; Foto: Nicolas Lafargue on Unsplash

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Solibotschaft an den Hambacher Forst

Die Lage im Hambacher Forst hat sich vorerst entspannt. Doch der Protest gegen das Vorgehen des Energiekonzern RWE geht weiter. Auch die GfbV-Ehrenamtlichen Anke Konietzny und Tjan Zaotschnaja sind Teil des Protest. Und verbinden dabei Umweltschutz mit dem Schutz von indigenen Völkern. Jetzt haben sie gemeinsam mit schorischen Aktivisten eine Solibotschaft für den Hambacher Forst verfasst, die wir an dieser Stelle gerne abdrucken.

von Anke Konietzny und Tjan Zaotschnaja; Foto: Mitglieder der ehrenamtlichen Regionalgruppen der Gesellschaft für bedrohte Völker solidarisieren sich mit der STOP KOHLE – HAMBI BLEIBT- Bewegung.

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