Proteste in Indien: Die Heldinnen von Neu-Delhis Shaheen Bagh

Autorin: Natalie Friedl, Praktikantin bei der GfbV

Bild: UN Women Asia and the Pacific via Flickr.

Indiens neues Staatsbürgerschaftsgesetz soll religiöse Minderheiten vor Verfolgung schützen, doch muslimische Inder*innen sind explizit von der Regelung ausgeschlossen. Seit nun mehr als zwei Monaten wird in der Hauptstadt deshalb demonstriert. Frauen nehmen bei den Protesten eine Schlüsselrolle ein.

Weiterlesen „Proteste in Indien: Die Heldinnen von Neu-Delhis Shaheen Bagh“

„Frischer Schnee ist schwarz im Land der Schoren“

Was verbindet das Rheinland mit Südsibirien?

Bild: Tjan Zaotschnaja, Vladislav Tannagaschev und Dimitri Berezhkov demonstrieren bei der RWE-Jahreshauptversammlung 2016 gegen die Kohleimporte von RWE aus Südsibirien. Dort werden für den Kohleabbau indigene Gemeinschaften vertrieben.

Über 6.000 Kilometer liegen zwischen dem Rheinland und der Region Kuzbass in Südsibirien. Und doch gibt es Gemeinsamkeiten: In beide Regionen wird Kohle im Tagebau gefördert. Der Essener Energiekonzern RWE fördert Braunkohle in Deutschland und importiert Steinkohle aus Südsibirien. Gegen beides wächst der Widerstand.

Weiterlesen „„Frischer Schnee ist schwarz im Land der Schoren““

Aboriginal People fordern Nationalfeiertag für ALLE Australier

Am anderen Ende der Welt wird der Australia Day gefeiert. Doch der Termin ist seit Jahren heftig umstritten.

Klare Ansage gegen Rassismus in den Straßen von Melbourne. Foto: Melbourne Street Avant-garde via Flickr

Noch immer gibt es nationale Feiertage wie den Kolumbustag (12. Oktober) oder den Australia Day (26. Januar), an denen die „Entdeckung“ Amerikas durch europäische Seefahrer oder eben die beginnende Besiedlung Australiens gewürdigt wird. Doch die Kritik an solchen Feierlichkeiten wird lauter. Auch in Australien.

Weiterlesen „Aboriginal People fordern Nationalfeiertag für ALLE Australier“

Großer Protestmarsch der Ogoni am Internationalen Tag der Menschenrechte

Am 10.12.2013, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, gingen in Riverstate, Nigeria, tausende Ogoni auf die Straßen, um friedlich für die Beseitigung der katastrophalen Umweltverschmutzungen im Nigerdelta zu demonstrieren. Die Kritik des Ogoni-Volks richtet sich vor allem gegen die nigerianische Regierung, der 2011 von der UN ein Bericht vorgelegt wurde, der nicht nur die eklatanten Umweltschäden aufdeckte und wissenschaftlich belegte, sondern auch Gegenmaßnahmen und Empfehlungen für das weitere Vorgehen aussprach.

Weiterlesen „Großer Protestmarsch der Ogoni am Internationalen Tag der Menschenrechte“