Zum Verhältnis von Politik & Fußball

Das scheinbar nichtexistierende Verhältnis von Fußball und Politik ist präsenter als je zuvor. Eine Trennung lässt sich nicht mehr aufrechterhalten, die Grenzen sind fließend. Es stellt sich die Frage, ob der Sport nicht zweckentfremdet wird, da er für (politische) Zwecke genutzt wird, die weit über den Sport hinausgehen.

Text von Hubeyb Yöntem; Foto: Finalspiel der Weltmeisterschaft 1974 in München, Westdeutschland gegen die Niederlande. Foto: Alfvanbeem via Wikimedia

Weiterlesen »

Peru: Aufschwung mit zwei Gesichtern

Wirtschaftsaufschwung für die kommende Generation – das ist das Ziel der peruanischen Regierung. Mithilfe von Investoren möchte der Staat 17 Megaprojekte bis zum Jahr 2021 finanzieren. Der Ausbau von Straßen, Minen und Wasserkraftwerken soll die Wirtschaft ankurbeln. Dabei werden allerdings meist indigene Gebiete und deren Schutz nicht berücksichtigt.

von Deborah Düring; Foto: pixabay.com

Weiterlesen »

Kanada: Recht ist eben doch nicht immer Gerechtigkeit

Vor einer Woche wurde eine Gesetzesvorlage im kanadischen Parlament abgelehnt, die die Rechte der Inuit, indianischen First Nations und Métis gestärkt hätte. Die Konsequenz scheint nun, dass eine Versöhnung zwischen der kanadischen Regierung und der indigenen Bevölkerung in weite Ferne gerückt ist.

von Yvonne Bangert; Foto: Flickr/Ray Morris

Weiterlesen »

Diskriminierung zur Primetime: Aboriginals im australischen Fernsehen

Proteste gegen die australische Politik, die entlegene Gemeinden von Aboriginal Australians schließen lässt, heiligen Stätten der indigenen Bevölkerung ihren Status aberkennt, um dort Bergbauindustrie aufzubauen und die Landrechte der Aboriginals nicht anerkennt, werden immer lauter. Am 1. Mai 2015 war ein weltweiter Protesttag, der nächste ist für den 1. Juni 2015 geplant. Doch abseits der Politik wird ein Bild von Aboriginals in der Popkultur geprägt, das eine ganze Gruppe stigmatisiert und diskriminiert.

von Yvonne Bangert; Foto: Flickr/Francisco Martins

Weiterlesen »

„Erste Schritte und große Versprechen“ – Ein Fazit der Roma-Dekade

Die Dekade zur Inklusion der Roma in Europa (2005–2015)

 Die Roma sind die am meisten diskriminierte Minderheit Europas. Obwohl viele Staaten sich in den letzten Jahren verstärkt mit den Belangen dieser Minderheit beschäftigt haben, klafft zwischen den Roma und der Mehrheitsbevölkerung in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens eine große Lücke, Anspruch und Wirklichkeit der Politik fallen auseinander. Weiterlesen »