Paraguay: Aktuelle Dürre verschärft Landraub und Wassermangel bei Indigenen

Autorin: Maren Thiel, Praktikantin Referat für Indigene Völker

Foto: Dürre im Chaco 2009, aufgenommen von der „EU Civil Protection and Humanitarian Aid“
Lizens Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0)

Offiziell stehen die indigenen Territorien im Norden Paraguays unter
Schutz, inoffiziell aber werden sie immer wieder Ziel von illegalen
Abholzungen und Landraub durch Großgrundbesitzer*innen. Die
momentane extreme Dürre in der Region und die sich immer weiter
ausbreitenden Waldbrände verstärken das Problem zusätzlich. Besonders der Wassermangel bedroht Kleinbäuer*innen und Indigene der Region
existenziell. Ein aktueller Bericht der UN spricht von einer „dreifachen
humanitären Krise“ in den nördlichen Provinzen Paraguays ausgelöst
durch die verheerende Wirkung von Trockenheit, Bränden und der Covid19-
Pandemie.

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Bolsonaro nutzt Krieg als Vorwand, um Bergbau auf indigenen Territorien zu genehmigen

Autorin: Eliane Fernandes, Referentin für indigene Völker

Foto: Kika Gouvea/WRI Brasil

Der Dachverband der indigenen Völker Brasiliens (APIB) warnt eindringlich vor Bolsonaros politischem Manöver zur Legalisierung des Bergbaus in indigenen Territorien. Dabei nutzen Bolsonaro und seine Unterstützer*innen das Argument, der Ukraine-Krieg würde den Handel mit Düngemitteln auf Kaliumbasis beeinträchtigen. So versuchen brasilianische Politiker*innen den Gesetzentwurf „PL 191“, auch bekannt als „Zerstörungspaket“, im brasilianischen Abgeordnetenhaus und Senat im Eilverfahren zu verabschieden, um u.a. Kaliumvorkommen in indigenen Territorien zu ermitteln und abzubauen.

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Weitere Einschränkung des Schutzes von indigenen Gebieten in Brasilien

Autorin: Eliane Fernandes

Bild: Manuel Terceros via Unsplash

Brasilianische Behörde für Indigene Angelegenheiten FUNAI gibt den Schutz von einem Drittel der indigenen Gebiete auf, wo auch in freiwilliger Isolation lebenden Indigenen leben.

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Infrastrukturprojekte im Amazonas – Eisenbahnen, Bergbau, Wärmekraftwerke, Gaspipelines, Wasserwege

Bild: via Flickr, CC by Lucia Barreiros

Autorin: Telma Monteiro, übersetzt von Juliana Miyazaki

In Fortsetzung des Gesprächszyklus in Partnerschaft mit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), die ihren Sitz in der Schweiz und in Deutschland hat, folgt eine Zusammenfassung der dritten Gesprächsrunde, diesmal mit dem deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit Sitz in Berlin. Das BMZ ist mit guter Regierungsarbeit, der Achtung der Menschenrechte und dem Kampf gegen Korruption verbunden.

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Der Konflikt zwischen grüner Windenergie und indigenen Rechten

Autorin: Dana Dramsch, Praktikantin im Referat indigene Völker

Roan vindpark 13. Mai 2019. Haraheia & noe Einarsdalen. Foto: Ole Martin Wold

Windenergie boomt. Einige Windkraftunternehmen bauen ihre Windkraftanlagen im Gebiet indigener Völker. Jedoch informieren nicht alle vorzeitig und wahrheitsgetreu die indigene Bevölkerung über die geplanten Projekte auf ihrem Land. Dies stellt eine Verletzung indigener Rechte dar, die häufig vor Gericht landet.

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Landraub bedroht indigene Völker in Costa Rica

Autorin: Paula Fischer, Praktikantin für Lobby- und Kommunikation

Costa Rica ist bei den meisten Menschen vor allem für seine wunderschönen Strände bekannt. Doch nur wenige wissen über die Diskriminierung Bescheid, der sich indigene Völker gegenübersehen. Zwar wird ihnen immer wieder von der Regierung Unterstützung zugesagt, jedoch kommt diese nur selten bei den indigenen Gemeinschaften an. Ein besonders großes Problem ist der Landraub, mit dem viele indigene Gruppen immer noch zu kämpfen haben. Dies geht häufig auch mit einer großen Gewaltbereitschaft der illegalen Siedler*innen einher und führt schlimmstenfalls zum Tod der indigenen Aktivst*innen.

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