Kampf gegen die Kriminalisierung von Indigenen in Brasilien

Autorin: Eliane Fernandes, Referentin für indigene Völker

Brasilianische Indigenen entwickeln Plattform, um Informationen über Kriminalisierungsfälle von indigenen Völkern in Brasilien zu erhalten und zu systematisieren.

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Weitere Einschränkung des Schutzes von indigenen Gebieten in Brasilien

Autorin: Eliane Fernandes

Bild: Manuel Terceros via Unsplash

Brasilianische Behörde für Indigene Angelegenheiten FUNAI gibt den Schutz von einem Drittel der indigenen Gebiete auf, wo auch in freiwilliger Isolation lebenden Indigenen leben.

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Infrastrukturprojekte im Amazonas – Eisenbahnen, Bergbau, Wärmekraftwerke, Gaspipelines, Wasserwege

Bild: via Flickr, CC by Lucia Barreiros

Autorin: Telma Monteiro, übersetzt von Juliana Miyazaki

In Fortsetzung des Gesprächszyklus in Partnerschaft mit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), die ihren Sitz in der Schweiz und in Deutschland hat, folgt eine Zusammenfassung der dritten Gesprächsrunde, diesmal mit dem deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit Sitz in Berlin. Das BMZ ist mit guter Regierungsarbeit, der Achtung der Menschenrechte und dem Kampf gegen Korruption verbunden.

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Der Konflikt zwischen grüner Windenergie und indigenen Rechten

Autorin: Dana Dramsch, Praktikantin im Referat indigene Völker

Roan vindpark 13. Mai 2019. Haraheia & noe Einarsdalen. Foto: Ole Martin Wold

Windenergie boomt. Einige Windkraftunternehmen bauen ihre Windkraftanlagen im Gebiet indigener Völker. Jedoch informieren nicht alle vorzeitig und wahrheitsgetreu die indigene Bevölkerung über die geplanten Projekte auf ihrem Land. Dies stellt eine Verletzung indigener Rechte dar, die häufig vor Gericht landet.

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„Wir müssen reden, auch wenn es keine Hoffnung mehr gibt“

Die neue Kolonisierung der sibirischen Arktis

Autorin: Tatjana Britskaya, übersetzt von Yvonne Bangert

Bild: Artur Tumasjan via Unsplash

Die Online-Zeitschrift The International Barents Observer dokumentiert zuverlässig und faktengenau in Russisch und Englisch Fragen zu Umwelt, Rohstoffförderung, Menschenrechte der Indigenen aber auch Militarisierung der sibirischen Arktis und anderer Regionen um die Barentssee. Häufiges Thema: der in den letzten Jahren rapide zunehmende Neo-Kolonialismus Russlands, das in immer größeren Gebieten gigantische Rohstoffvorkommen erschließt. Tatjana Britskaya vergleicht in ihrem Beitrag über „Die neue Kolonisierung der Arktis“ (25.11.2021) die damit einhergehenden Repressionen gegen die Indigenen in Sibirien mit der Anfangszeit der Industrialisierung des Nordens unter Stalin vor fast 100 Jahren, nur jetzt zu Gunsten der Privatwirtschaft und nicht der Staatswirtschaft. Wir veröffentlichen eine zusammenfassende Übersetzung der GfbV. Der Beitrag wurde im Original in Russisch verfasst und vom Barents Observer in eine englische Fassung gebracht, die uns als Vorlage diente. Diese kann hier nachgelesen werden.

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Der halbierte Amazonas

Autorin: Telma Monteiro, übersetzt und redigiert von Regina Sonk

Hafenanlagen des brasilianischen Transport- und Logistikunternehmens Hidrovias do Brasil bei Miritituba, am Fluss Tapajós. Foto by Hidrovias do Brasil, CC

Flüsse werden ausgebaggert, Staudämme errichtet und eine 1000 Kilometer lange Eisenbahnstrecke soll neben einer bereits existierenden Bundesstraße den Amazonas durchqueren. Die Brasilianische Regierung will ein Infrastrukturprojekt der Megaklasse. Mit Telma Monteiro, Expertin für Genehmigungsverfahren für solche Megaprojekte, sprachen wir mit Deutschen Unternehmen wie der Deutschen Bank über Investitionsrisiken und Menschenrechtsverletzungen.

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Samische Rentierhirt*innen zahlen für unsere grüne Wende

Autorin: Julia Gouffin, Praktikantin

Bild: Helene Lind Jensen/Flickr CC BY-ND 2.0 „Rein ved Repparfjorden“

Im äußersten Norden Norwegens in der Region Finnmark plant das norwegische Bergbauunternehmen Nussir ASA Kupfer abzubauen. Auf einem wichtigen Weidegebiet der samischen Rentierhirt*innen soll die Mine angesiedelt werden. Der Abfall – bis zu zwei Millionen Tonnen pro Jahr – soll in einem Lachsfjord entsorgt werden. Trotz Einwänden von Umweltorganisationen, Umweltämtern und dem Samiparlament hat die norwegische Regierung das scharf kritisierte Projekt genehmigt. Im August 2020 schloss der deutsche Konzern Aurubis AG ein Abkommen mit Nussir ab, das ihm zum einzigen Abnehmer des Kupfers macht. Mit einem Vertragsumfang von rund 927 Millionen Euro ist es der größte Kupfervertrag in der Geschichte Norwegens.

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Schutz, aber vor wem?

COVID-Isolationszentren gegen Indigene im Norden Argentiniens

Autorin: Regina Sonk, Referentin für indigene Völker

Bild: Federico Valido 

In der Provinz Formosa an der Grenze zu Paraguay leben über 20.000 Indigene Wichí. Konflikte um Land, Zugang zu öffentlichen Gütern und täglich erfahrener Rassismus haben eine lange Tradition. Im Kontext der COVID-Pandemie spitzt sich die Behördenwillkür zu: In Isolationszentren werden Indigene gegen ihren Willen festgehalten und Proteste werden mit Polizeigewalt beantwortet. In ihrem Bericht „Nos pronunciamos y proponemos“ (dt. etwa: Wir erklären uns und reden mit), der die GfbV diese Woche erreichte, dokumentieren sie mindestens neun Fälle von Menschenrechtsverletzungen im Kontext der COVID-Pandemie.

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Landraub bedroht indigene Völker in Costa Rica

Autorin: Paula Fischer, Praktikantin für Lobby- und Kommunikation

Costa Rica ist bei den meisten Menschen vor allem für seine wunderschönen Strände bekannt. Doch nur wenige wissen über die Diskriminierung Bescheid, der sich indigene Völker gegenübersehen. Zwar wird ihnen immer wieder von der Regierung Unterstützung zugesagt, jedoch kommt diese nur selten bei den indigenen Gemeinschaften an. Ein besonders großes Problem ist der Landraub, mit dem viele indigene Gruppen immer noch zu kämpfen haben. Dies geht häufig auch mit einer großen Gewaltbereitschaft der illegalen Siedler*innen einher und führt schlimmstenfalls zum Tod der indigenen Aktivst*innen.

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Indigene Kandidat*innen bei der US-Wahl 2020 (Teil 2)

Autorin: Yvonne Bangert, Referentin für indigene Völker

Bild: https://indiancountrytoday.com/news/native-candidates-light-up-state-local-ballots-9vXRbpqwokaIHTxpl4RFmQ

Kandidat*innen der Native Americans haben bei den Wahlen am 3. November Geschichte geschrieben. Erfolgreich konnten sie eine Vielzahl von Mandaten auf Bundesebene, in den Staatenparlamenten und auf lokaler Ebene erringen. Allein 13 Kandiat*innen aus acht Staaten bewarben sich, teils gegeneinander, um elf Sitze im Repräsentantenhaus. Sechs von ihnen setzten sich durch. Nie zuvor hatte diese Kammer des Kongresses so viele indigene Abgeordnete.

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