Die lange Suche von Kindern und ihren Müttern

Chiles Diktatur wirkt nach: Tausende heute erwachsene Adoptivkinder suchen ihre Wurzeln im chilenischen Süden. Denn in den 1970er und 1980er Jahren wurden sie gestohlen, als Kleinkinder, oft im Säuglingsalter, gegen den Willen ihrer Mütter zur Adoption freigegeben. Über Adoptionsagenturen wurden sie an Familien in Europa verkauft. Heute fordern Betroffene Aufklärung und juristische Aufarbeitung.

Von Regina Sonk in Gesprächen mit Alina Rodenkirchen und María Diemar; Foto: © Hijos y Madres del Silencio

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Gleis 17: „Dunkelste Vergangenheit spürbar“

GfbV-Vorstandsmitglied Kurt Weber besuchte anlässlich der GfbV-International-Tagung gemeinsam mit anderen GfbV-Mitarbeitern und Vorstandsmitglieder die Gedenkstätte „Gleis 17“ in Berlin. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden von Gleis 17 des Bahnhofs Grunewald zehntausende deutsche Juden deportiert. Seine Eindrücke des Besuchs beschreibt Weber in diesem Prosagedicht.

von Kurt Weber; Foto: Kurt Weber

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