Die unbekannten Grausamkeiten zwischen Afrika und dem Nahen Osten

Die Sinai-Halbinsel ist ein Schauplatz schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen: Tausende Flüchtlinge werden Opfer von Menschenhandel, Entführungen, Erpressungen und Folter.

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Zwischen Afrika und dem Nahen Osten liegt für Flüchtlinge aus Eritrea und dem Sudan die Hölle: Menschenhändler entführen und foltern sie, die ägyptischen Behörden schauen weg oder sind teils sogar aktiv beteiligt an dem grausamen Handel und die israelischen Behörden wollen die Flüchtlinge nur wieder loswerden. Die Sinai-Wüste scheint ein Ort zu sein, an dem internationales Recht nicht gilt.

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Indien: Eine Adivasi kämpft für die Rechte ihres Volkes

Es braucht nur ein Wort, um Soni Sori zu beschreiben: Furchtlos.

In der Stadt Bastar in Indien herrscht eine Atmosphäre aus Feindseligkeit, Misstrauen und Angst. Zudem sind Korruption und Gewalt weit verbreitet. Eine mutige Frau hat den Kampf gegen diese Missstände aufgenommen. Doch sie bezahlt dafür einen hohen Preis.

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Kein (innerer) Frieden im Flüchtlingslager Friedland

Das Grenzdurchgangslanger in Friedland organisierte am 21. März 2015 einen Tag der offenen Tür. Batol Kobeissi war dabei und traf dort auf Mohammad, einen syrischen Flüchtling, der eher wieder zurück in den Bürgerkrieg gehen würde, als in die Mühlen der EU-Asylpolitik zu geraten.

Foto: Eva Lutter

Das Grenzdurchgangslanger in Friedland organisierte am 21. März 2015 einen Tag der offenen Tür. Batol Kobeissi war dabei und traf dort auf Mohammad, einen syrischen Flüchtling, der eher wieder zurück in den Bürgerkrieg gehen würde, als in die Mühlen der EU-Asylpolitik zu geraten.

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Briefaktion für verschwundene Uiguren

Die Weltorganisation gegen Folter bittet um Mithilfe: Vier Uiguren wurden von chinesischen Sicherheitskräften verschleppt. Es handelt sich um Ershidin Israel, sein Bruder Shemshiden Israel, Abdusalam Nasir and Abdukerin Dihan aus der Autonomen Uigurischen Region Xinjiang (Xinjiang Uyghur Autonomous Region, XUAR). Es steht zu befürchten, dass sie gefoltert werden.

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„Kein Arzt, keine Medikamente“ – Tod eines abgeschobenen Roma-Flüchtlings in den Kosovo

Der Fall der nach der Abschiebung ins Kosovo verstorbenen Roma schlägt Wellen – am 7. Dezember 2010 wurde die 47-jährige Romni Frau T. aus dem Landkreis Mayen-Koblenz (Rheinland-Pfalz) über den Flughafen Düsseldorf zusammen mit ihrem Ehemann und ihrem 14-jährigen Sohn abgeschoben. Der psychisch schwerkranken Frau wurde nach der Ankunft keine Hilfe zuteil. Eine fachärztliche Untersuchung unmittelbar vor der Abschiebung hat es offenbar nicht gegeben. Am 7. Januar 2010 erhielt der deutsche Anwalt der Familie die Nachricht, dass Frau T. an den Folgen einer Gehirnblutung verstorben ist. Wer mehr wissen will: der österreichische Roma-Blog hat darüber berichtet und eine News-Sammlung rausgegeben: hier und hier.