Wie wird es weitergehen in Syrien?

Die von den Vereinigten Staaten und Russland ausgehandelte Waffenruhe ist gescheitert.

Foto: Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen tagt zur Lage in Syrien. © UN Photo/JC McIlwaine

In der nordsyrischen Stadt Aleppo wird wieder gekämpft. Die von den Vereinigten Staaten und Russland ausgehandelte Waffenruhe ist gescheitert. Das syrische System hat unterdessen angekündigt, durch eine Offensive auf Aleppo an, um die Stadt zurückzuerobern. Wie soll es jetzt weitergehen? GfbV-Nahostreferent Kamal Sido kommentiert.

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„Die türkische Regierung muss ihre feindselige Politik gegenüber uns Kurden beenden“

Interview mit der kurdischen Alawiten Hevi Ibrahim Mustafa, Präsidentin von Afrin, über die aktuelle Lage in Afrin und wie eine humanitäre Katastrophe abgewendet werden könnte.

Während der Kämpfe um die mehrheitlich kurdische Stadt Kobane im Norden Syriens flohen viele Kurden in die Türkei, so wie diese kurdische Frau und zwei Kinder im Flüchtlingslager Suruc. Foto: RadekProcyk/iStock [Symbolbild]

Seit Anfang Februar bestimmen die Kämpfe um Aleppo die Schlagzeilen. Seitdem sind tausende Menschen auf der Flucht. Viele harren an der türkischen Grenze aus, einige tausend sind mittlerweile aber im kurdischen Kanton Afrin im Nordwesten von Syrien als Flüchtlinge angekommen. Inzwischen greift das türkische Militär mit schwerer Artillerie dieses Gebiet an – darunter auch zivile Ziele.

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„Die Vorräte sind aufgebraucht“

Interview: Nahost-Experte Kamal Sido wirft türkischem Präsidenten Instrumentalisierung der Flüchtlinge vor

Ein syrischer Junge kniet vor dem Zaun, der das Flüchtlingslager Atmeh im Nordwesten Syriens und die Türkei trennt. Foto: Joel Carillet/istock

Trotz Kälte und heranrückender syrischer Armee lässt die Türkei Zehntausende syrische Bürgerkriegsflüchtlinge aus Aleppo nicht ins Land. Die Menschen sind verzweifelt. Benedikt Dittrich von der Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) sprach mit GfbV-Nahostreferent Kamal Sido.

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Wer für Syrien ist, muss gegen Putin sein

Aleppo scheint das gleiche Schicksal wie das tschetschenische Grosny zu ereilen.

Syrische Flüchtlinge, die in Istanbul leben, demonstrieren vor der Botschaft Syriens für Frieden und gegen das Assad-Regime. Foto: sadikgulec/istock

Seit Tagen fliegt die russische Luftwaffe Angriffe auf Aleppo. Die Bundeskanzlerin zeigte sich am Montag entsetzt über das neue Ausmaß an Leid in Syrien. GfbV-Referentin für die GUS sieht dabei erschreckende Parallelen zu Tschetschenien, in dem Aleppo ein neues Grosny werden könnte.

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