Kämpfende Königinnen und Schwarze Pharaonen

Die präkoloniale Geschichte des afrikanischen Kontinents wird in den Medien leider oft übergangen. Zum Abschluss des Black History Months möchten wir einen weiteren interessanten Aspekt afrikanischer Geschichte vorstellen: Die Reiche Nubiens, die in der Wissenschaft lange im Schatten Ägyptens standen.

Von Kári Weiner; Foto: Pyramiden von Meroë. Quelle: Valerian Guillot

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Mansa Musa und das goldene Zeitalter Timbuktus

Die präkoloniale Geschichte des afrikanischen Kontinents wird in den Medien leider oft übergangen. Im Black History Month möchten wir deshalb in unserem Blog einige interessante Episoden afrikanischer Geschichte vorstellen. Eine davon ist die Herrschaft Mansa Musas in Mali, bekannt als einer der reichsten Menschen der Geschichte. Abbildung: Mansa Musa in einem katalanischen Atlas des 14. Jahrhunderts. Quelle: Wikipedia; Autor: Kári Weiner

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Wenn der Zweck die Mittel heiligt: 30 by 30 und das neokoloniale Problem

Umweltschutz vs. Menschenrechte: Bis 2030 sollen 30 Prozent der Erdoberfläche als Naturschutzgebiete ausgewiesen werden – klingt gut, ist es aber nicht. Denn dabei bleiben die Menschenrechte gerade derer auf der Strecke, die Naturschutz schon heute beispiellos leben. Lokale Bevölkerungen bekommen es stattdessen mit Waffengewalt zu tun. Dabei sind andere Wege möglich. Von Nadja Grossenbacher und Christoph Hahn; Foto: Angehende Ranger*innen des Southern African Wildlife College vor den Toren des Great Limpopo Transfrontier Parks. Media Club/Flickr CC BY-SA 2.0

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Der Fall Kabuga: Ein Erfolg für die Internationale Strafverfolgung

Nach über 20 Jahren auf der Flucht konnte einer der letzten mutmaßlichen Drahtzieher des Völkermords in Ruanda von internationalen Strafverfolgungsbehörden festgenommen werden. Im Mai 2020 wurde der ehemalige ruandische Unternehmer Félicien Kabuga in der Nähe von Paris gefasst. Der langersehnte Prozess gegen ihn wird mit Spannung erwartet. Neben Gerechtigkeit für die Opfer und Hinterbliebenen zeigt es auch den Willen der Internationalen Gemeinschaft, schlimmste Verbrechen nicht ungeahndet lassen zu wollen.

Von Dörte Beuermann

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Coronavirus verbreitet sich rasant in Marokkos Gefängnissen

Autor: Simon Dippold, Praktikant

Bild: Roel Wijnants via Flickr

Mit mehr als 6.000 Infizierten und knapp 200 Toten ist Marokko eines der afrikanischen Länder, die am härtesten von der Corona-Pandemie getroffen wurde. Insbesondere in den marokkanischen Gefängnissen, die chronisch überfüllt sind und in denen zahlreiche politische Gefangene schmoren hat sich das Virus bis jetzt rasant verbreitet. Dort sitzen auch zahlreiche Anführer und Teilnehmer des Hiraks, einer Protestbewegung, die sich 2016 gegründet hatte.

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