Christliche Konvertit*innen unter Verfolgung im Nahen Osten: 3 Länderbeispiele

Obwohl das Recht auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit als grundlegendes Menschenrecht international anerkannt ist, wird es in der Praxis in vielen Ländern zunehmend verletzt oder als Legitimation für Krieg, Unterdrückung, und Diskriminierung missbraucht. Darunter leiden unter anderem Christ*innen, die weltweit die größte verfolgte Glaubensgemeinschaft bilden. Auch christliche Konvertit*innen mit muslimischem Hintergrund zählen dazu und sind vor allem in der MENA-Region extremer Verfolgung ausgesetzt. Hier im Fokus: Katar, Iran und die Türkei.

Von Madlen Körneke, Kamal Sido; Foto: Iva Rajović, Unsplash

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Katar und islamistische Gruppen: Von den Muslimbrüdern bis zum IS

Katar ist ein Land, das seit Jahrzehnten hunderte Millionen US-Dollar direkt oder indirekt an islamistische Gruppen verteilt. Die meisten streben einen islamischen Staat an, in dem es keine ethnische und religiöse Pluralität gibt. Katar selbst bestreitet jegliche Unterstützung von terroristischen Gruppen. Wer ist wer – eine Übersicht.

Von Annemie Dörrer, Kamal Sido; Foto: Baghdadi Portrait | by Thierry Ehrmann | Flickr

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WM in Katar: Deutsche Akteur*innen müssen mehr Verantwortung übernehmen

Katar steht aufgrund zahlreicher Menschenrechtsverstöße, der Verfolgung von LGBTQIA+, fehlender Frauenrechte, der Terrorfinanzierung und fehlendem Arbeitnehmer*innenschutz, insbesondere für migrantische Arbeitnehmer*innen, in der Kritik. Seit der WM-Vergabe in das Emirat sollen etwa 6500 Arbeitsmigrant*innen dort gestorben sein. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und andere Menschenrechtsorganisationen sehen in Katars Investitionen in den Sport und der Vergabe der WM ins Emirat den Versuch, den Fußball zu Werbezwecken zu missbrauchen und sich als Global Player zu vermarkten. Trotzdem gibt es viele deutsche Unternehmen und Akteur*innen, die mit Katar wirtschaftliche Beziehungen unterhalten. Das ruft wiederholt Kritik an den Partnerschaften durch die Zivilgesellschaft hervor, mit der sich die deutsche Seite auseinandersetzen muss.

Von Louis Westerkamp, Tabea Giesecke; Foto: Fans des FC Bayern München. Teile der Fanszene und Mitglieder protestieren gegen die Partnerschaft ihres Vereins mit Katar. Von wolf4max/flickr CC BY-NC-ND 2.0

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Internationales Recht: Krieg der Drohnen

In bewaffneten Konflikten weltweit spielen Drohnen immer häufiger eine zentrale Rolle. Ihre Vorteile liegen auf der Hand: maximaler Schaden beim Gegner bei minimalem Eigenrisiko. Doch klare internationale Regeln gibt es für ihren Einsatz bislang nicht. Eine Einordnung ins humanitäre Völkerrecht.

Von Jeanette Baumann | Foto: Bayhaluk/Wikipedia CC BY-SA 4.0

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