Wenn der Zweck die Mittel heiligt: 30 by 30 und das neokoloniale Problem

Umweltschutz vs. Menschenrechte: Bis 2030 sollen 30 Prozent der Erdoberfläche als Naturschutzgebiete ausgewiesen werden – klingt gut, ist es aber nicht. Denn dabei bleiben die Menschenrechte gerade derer auf der Strecke, die Naturschutz schon heute beispiellos leben. Lokale Bevölkerungen bekommen es stattdessen mit Waffengewalt zu tun. Dabei sind andere Wege möglich.

Von Nadja Grossenbacher und Christoph Hahn; Foto: Angehende Ranger*innen des Southern African Wildlife College vor den Toren des Great Limpopo Transfrontier Parks. Media Club/Flickr CC BY-SA 2.0

Weiterlesen »

Ein Schritt vorwärts, zwei zurück: Das Internationale Olympische Komitee und die Menschenrechtsfrage

Frieden, Toleranz und Menschenwürde sind die grundlegenden Prinzipien der Olympischen Bewegung. Doch viel zu oft hat das IOC bei der Wahl der Austragungsorte seine eigenen Werte ignoriert. Es ist nur noch ein gutes Jahr, bis das Olympische Feuer für die Winterspiele 2022 in Peking entzündet wird. Im Angesicht der katastrophalen Menschenrechtslage im Land ist das kaum nachzuvollziehen. Der internationale Druck auf das Komitee wächst stetig und es verspricht sich zu verbessern, doch außer leeren Versprechungen ist bis jetzt nicht viel zu sehen.

Autorin: Dörte Beuermann; Foto:  Protest of Civil Human Rights Front at 2008 Summer Olympics Torch in Tsim Sha TsuiHong Kong.

Weiterlesen »

Der Fall Kabuga: Ein Erfolg für die Internationale Strafverfolgung

Nach über 20 Jahren auf der Flucht konnte einer der letzten mutmaßlichen Drahtzieher des Völkermords in Ruanda von internationalen Strafverfolgungsbehörden festgenommen werden. Im Mai 2020 wurde der ehemalige ruandische Unternehmer Félicien Kabuga in der Nähe von Paris gefasst. Der langersehnte Prozess gegen ihn wird mit Spannung erwartet. Neben Gerechtigkeit für die Opfer und Hinterbliebenen zeigt es auch den Willen der Internationalen Gemeinschaft, schlimmste Verbrechen nicht ungeahndet lassen zu wollen.

Von Dörte Beuermann; Foto: GfbV-Archiv

Weiterlesen »

Menschenrechte in Nigeria

In Nigeria, insbesondere in den Bundesstaaten Borno, Adamawa und Yobe im Nordosten des Landes, verüben Terrororganisation wie die Boko Haram (zu deutsch etwa: “die westliche Erziehung/Bildung ist eine Sünde”) und die ISWAP – Miliz (der sogenannte “Islamischer Staat in Westafrika”) immer wieder verheerende Anschläge.

Von Jan Kuxmann; Foto: Michael Coghlan | Flickr

Weiterlesen »