Paraguay: Aktuelle Dürre verschärft Landraub und Wassermangel bei Indigenen

Offiziell stehen die indigenen Territorien im Norden Paraguays unter Schutz, inoffiziell aber werden sie immer wieder Ziel von illegalen Abholzungen und Landraub durch Großgrundbesitzer*innen. Die
momentane extreme Dürre in der Region und die sich immer weiter ausbreitenden Waldbrände verstärken das Problem zusätzlich. Besonders der Wassermangel bedroht Kleinbäuer*innen und Indigene der Region existenziell.

Von Maren Thiel; Foto: Dürre im Chaco 2009, aufgenommen von der „EU Civil Protection and Humanitarian Aid“ Lizens Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Generic (CC BY-NC-ND 2.0)

Weiterlesen »

Die verlorenen Säuglinge von Halabja und ihre Schicksale

Kurz vor dem Ende des ersten Golfkrieges zwischen Iran und Irak nimmt der irakische Diktator Saddam Hussein 1988 die eigene Bevölkerung in der kurdisch-irakische Stadt Halabja unter Beschuss – mit Giftgas. Die Stadt versinkt in Nebel und Chaos. Tausende sterben. Eltern verlieren ihre Kinder, Kinder ihre Eltern. Bis heute gelten Menschen als vermisst. Doch manche Kinder finden nach Jahren ihren Weg nach Hause.

Von Kamil Basergan, Journalist, WDR. Für den vorliegenden Text stellte ihm der Journalisten Karwan Zirak Nuri sein Interview mit Zmnako zur Verfügung. Foto: © Kamal Sido/GfbV

Weiterlesen »

Husky vs. Rentier – Sámi-Tourismus in Finnisch-Sápmi

Tourismus ist in Nordfinnland auf dem Vormarsch. Beworben als magische Landschaft der Nordlichter und des Weihnachtsmannes werden immer mehr Besucher*innen angezogen, die auf Huskysafaris die Wildnis erkunden und in Glasiglus schlafen wollen. Huskys und Glasiglus – klingt das nach Finnland? Wer hier stutzt, dem ist aufgefallen, dass das Tourismusmarketing es mit der örtlichen Kultur wohl nicht gerade genau nimmt. Die indigenen Sámi wehren sich gegen diesen Tourismus und wollen ihn mit eigenen Projekten umgestalten.

Von Theresa Luedtke; Foto: Nikola Johnny Mirkovic on Unsplash

Weiterlesen »

Der „Grüne Kolonialismus auf der COP 26“ – Es gibt keine Klimagerechtigkeit ohne Gerechtigkeit für Indigene

Glasgow 2021. Vom 31. Oktober bis zum 12. November gaben sich internationale UN-Klimaschützer*innen, Repräsentant*innen von NGOs, Staaten und indigenen Organisationen bei der United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) – Conference of Parties (COP 26) ein Stelldichein.

Übersetzt und zusammengefasst von Yvonne Bangert, Referentin für indigene Völker; Foto: Eliane Fernandes

Weiterlesen »