Völkermord an den Rohingya – Was ist aktuell in Myanmar los?

Aufgrund der andauernden Gräueltaten und der verzweifelten Situation der vielen Binnenvertriebenen haben die fast eine Million Rohingya, die seit 2017 aus dem Rakhine-Staat/Arakan nach Bangladesch fliehen mussten, die Hoffnung jemals wieder in ihr Heimatland Myanmar zurückkehren zu können, fast gänzlich verloren.

Von Rainer Tormin; Foto: Rohingya Kinder zeichnen Bilder von dem, was sie in Burma erleben mussten von DFID – UK Department for International Development via flickr

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Die Wege des illegalen Goldes – Wie illegales Gold aus indigenen Territorien in Brasilien in unseren Mobiltelefonen und Computern landet

Der unabhängige brasilianische Nachrichten- und Recherchendienst „Repórter Brasil“ deckt auf, wie illegales Gold den Amazonasgebiet verlässt und in unseren Handys und Computern landet. Die vier wertvollsten Unternehmen der Welt, Apple, Google, Microsoft und Amazon, waren Abnehmer der Produktion der goldverarbeitenden Unternehmen Chimet (aus Italien) und Marsam (aus Brasilien), welche Gold aus brasilianischen illegalen Bergbauminen verwenden.

Von Eliane Fernandes; Foto: Gabriele Battaglia | Flickr

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Stolen Sisters des Highway of Tears

In Kanada verschwinden seit vielen Jahren immer wieder indigene Frauen spurlos, werden entführt oder sexuell missbraucht. Die kanadische Polizei ist bei der Aufklärung der Fälle keine große Hilfe – ganz im Gegenteil. Teilweise werden Tatsachen vertuscht oder verschwiegen und Angehörige der Opfer nicht richtig informiert.

Von Finja Onnen, Regina Sonk; Foto: REDress Project (Wikimedia/ Edna Winti CC-BY-SA)

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Diskriminierung per Gesetz – die Geschichte des kanadischen Indian Act (1/2)

Spätestens seit dem Sommer 2021 sind die finsteren Kapitel der kanadischen Kolonialgeschichte selbst einer breiteren deutschen Öffentlichkeit bekannt. Die Funde etlicher Kindergräber auf dem Gelände ehemaliger Residential Schools – Zwangsinternate für indigene Kinder – belegen die Misshandlungen, von denen Überlebende schon seit Jahren berichten. Die systematische Entfremdung der Kinder von ihren Familien und ihrer Identität diente dem kanadischen Staat als Werkzeug bei dem Projekt, die Kultur der First Nations auszulöschen. Das Gesetz, mit dessen Hilfe dieses Ziel erreicht werden sollte, existiert auch heute noch und prägt die Beziehungen zwischen First Nations und Staat maßgeblich: der Indian Act.

Von Theresa Luedtke und Maren Thiel, Recherche Dana Dramsch; Foto: Andrej Iwanow/ AFP

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