Chile/Argentinien: Immer auf dem Laufenden mit der Mapuche-Chronologie

Die Mapuche-Chronologie ist ein Projekt des Referates Indigene Völker / Südamerika der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Seit Dezember 2012 werden alle wichtigen Ereignisse in den Mapuche-Gebieten Chiles und Argentiniens dokumentiert.

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Stellungnahme indigener Völker der Arktis zum Außenministertreffen der Staaten des Arktisrates am 15. Mai 2013

Die nachfolgende Erklärung wurde am 13. Mai 2013 veröffentlicht und ist im englischen Wortlaut auf der Internetseite von Greenpeace nachzulesen. Die indigenen Völker der Arktisanrainerstaaten warnen darin nachdrücklich vor den Gefahren einer industriellen Erschließung und der Ölförderung in der Arktis für die Umwelt und kündigen ihren Widerstand gegen die Gefährdung ihrer Lebensgrundlage an. Ihre Erklärung wurde inzwischen von mehr als 40 indigenen Organisationen und Personen unterzeichnet.

http://www.greenpeace.org/international/Global/international/publications/polar/2013/IndigenousSolidarityStatement.pdf

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Hat Australien seine Ureinwohner wirklich schon anerkannt?

FAQ zum Hintergrund der Aboriginal Anerkennung

Am 13. Februar 2013 erklärte das australische Unterhaus mit der Annahme des Gesetzentwurfes Aboriginal and Torres Strait Islander Peoples Recognition Bill die Ureinwohner offiziell zu den ersten Bewohnern des Landes. Bedeutet diese Entscheidung wirklich den großen Durchbruch? 11 Fragen und Antworten.

Zusammengestellt von Marion Caris

Gelten die Ureinwohner jetzt offiziell als die ersten Bewohner des Landes?

Nein. Es handelt sich lediglich um einen Gesetzentwurf als ersten Schritt zur offiziellen Anerkennung im australischen Grundgesetz, die dann durch ein Referendum erfolgt. Durch die Annahme des Entwurfs erklären alle politischen Parteien sich bereit, dieses Verfahren zu einem nationalen Thema zu machen. Weiterlesen „Hat Australien seine Ureinwohner wirklich schon anerkannt?“

Angela Merkel in Kanada – Kanzlerin soll Menschenrechte indigener Völker ansprechen

Die Themen Handel und Rohstoffe werden im Mittelpunkt der zweitägigen Kanada-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stehen, die am morgigen Mittwoch, 15. August 2012, beginnen wird. Merkel wird der Agentur dapd zufolge bei ihrem ersten bilateralen Besuch in Kanada mit Premierminister Stephen Harper insbesondere über das geplante Freihandelsabkommen CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) zwischen Kanada und der EU sprechen. Anvisiert ist ein Abschluss der Verhandlungen noch in diesem Jahr. Weiterlesen „Angela Merkel in Kanada – Kanzlerin soll Menschenrechte indigener Völker ansprechen“

Chile: Nach dem Tod eines Polizisten fürchten Mapuche Eskalation der Gewalt

Temuco,  Chile. Am Morgen des 2. Aprils haben gewaltsame Übergriffe von Polizeieinheiten auf die Mapuche-Gemeinde Wente Winkul Mapu im Süden Chiles stattgefunden. Panzer und Polizeifahrzeuge blockierten nach lokalen Medienangaben die Hauptzufahrtsstraßen. Währendessen durchsuchten und zerstörten Spezialeinheiten den größten Teil der Häuser, setzten Tränengas ein und nahmen drei Mapuche fest. Weiterlesen „Chile: Nach dem Tod eines Polizisten fürchten Mapuche Eskalation der Gewalt“

Protest in Berlin gegen Staudammprojekt Belo Monte im Amazonasgebiet Brasiliens

Aufruf zum Weltweiten Aktionstag
Mahnwachen in Berlin

22.August 2011

* am Montag, den 22. August 2011, Mahnwache in Berlin am Pariser Platz von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr

* anschließend Mahnwache vor der Botschaft Brasiliens in Berlin, Wallstraße 57 mit Übergabe einer Protestnote von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr.

Menschenrechtsorganisationen und Umweltgruppen werden in vielen Ländern der Welt am kommenden Montag (22.08.) gegen die Errichtung des Kraftwerks Belo Monte mit einem gigantischen Staudamm im brasilianischen Amazonasgebiet protestieren. In Deutschland organisieren die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Rettet den Regenwald und Survival International eine Mahnwache am Brandenburger Tor in Berlin gegen das zerstörerische Projekt. Weiterlesen „Protest in Berlin gegen Staudammprojekt Belo Monte im Amazonasgebiet Brasiliens“

Mapuche/Chile – Mobilisierung weiterer Gemeinden – Ausweitung polizeilicher Gewalt gegen Mapuche

Die Mapuche in der Gemeinde Temucuicui, in der Region Ercilla/Araucanía, nahmen Mitte Juli diesen Jahres den Kampf für die Rückerlangung ihrer Gebiete auf und sind seitdem Repressionen seitens der chilenischen Polizei ausgesetzt. Nun mobilisieren auch die Gemeinden Trapilwe-Mawizache und Foque, in der Region Freire/Araucanía im Süden Chiles nahe der Stadt Temuco und fordern die Wiedererlangung ihrer Territorien. Weiterlesen „Mapuche/Chile – Mobilisierung weiterer Gemeinden – Ausweitung polizeilicher Gewalt gegen Mapuche“

Isoliert lebende Indigene an der Grenze Brasilien-Peru bedroht

Am Montag, 8. August 2011, meldete die brasilianische Menschenrechtsorganisation CIMI, dass am Wochenende zuvor ein Wachtposten der brasilianischen Indianerbehörde FUNAI, die für den Schutz in freiwilliger Isolation lebender Indianer im Bundesstaat Acre im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Peru verantwortlich ist, von aus Peru kommenden bewaffneten Männern, vermutlich Drogenschmugglern, überfallen worden sei. Weiterlesen „Isoliert lebende Indigene an der Grenze Brasilien-Peru bedroht“

Mapuche/Chile: Repressionen des chilenischen Staates gegen Mapuche gehen weiter

Nachdem die chilenische Polizei Ende Juli 2011 auf Mapuche, vor allem Kinder und Jugendliche, in der Mapuche-Gemeinschaft Ignacio Queipul Millana/Temucuicui geschossen hat, geht die Gewalt gegen die größte ethnische Minderheit des Landes unvermindert weiter. Letzte Woche (04.08.11) erreichte uns die Meldung eines Mapuche Informanten vor Ort, dass erneut Spezialkräfte der Polizei gewaltsam in die Gemeinde Temucuicui eingedrungen seien und um sich geschossen haben sollen. Weiterlesen „Mapuche/Chile: Repressionen des chilenischen Staates gegen Mapuche gehen weiter“

Mapuche/Chile: Viele Verletzte bei gewaltsamem Vorgehen der chilenischen Polizei gegen Mapuche

Die chilenische Polizei hat in der vergangenen Woche (25./26.07.11) auf Mapuche, vor allem Kinder und Jugendliche, in der Mapuche-Gemeinschaft Ignacio Queipul Millana/Temucuicui geschossen. Eines der Opfer soll sich mit schweren Verletzungen im Krankenhaus befinden. Viele der Verwundeten haben sich mit Naturheilmitteln selbst um ihre Verletzungen gekümmert aus Angst, im Krankenhaus vom chilenischen Staat verhaftet zu werden. Unterdessen verdrehen die chilenischen Medien die Vorkommnisse um die brutale Unterdrückung der Mapuche zu rechtfertigen. Weiterlesen „Mapuche/Chile: Viele Verletzte bei gewaltsamem Vorgehen der chilenischen Polizei gegen Mapuche“