Unterbrochen aber nicht abgebrochen: Der Widerstand gegen die Dakota Access Pipeline geht weiter

Baustopp bei der Pipeline: Was wie ein großer Erfolg aussieht, scheint vielleicht doch nur ein Spiel auf Zeit zu sein.

Foto: Dark Sevier via Flickr

Seit April 2016 protestiert der Standing Rock Sioux Tribe nahe der Kleinstadt Cannon Ball in North Dakota gegen den bereits begonnenen Bau einer Ölpipeline. Anfang Dezember hieße es, dass es nun einen vorübergehenden Baustopp geben solle. Was wie ein großer Erfolg aussieht, scheint vielleicht doch nur ein Spiel auf Zeit zu sein.

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Peru: Indigene kämpfen mit bloßen Händen gegen Öl-Katastrophe im Amazonas

Bei zwei Pipeline-Unfällen verseuchten 5.000 Barrel Öl den Rio Chiriaco in Peru. Der verantwortliche Konzern Petroperú weist die Schuld von sich.

Das peruanische Paradies im Amazonas wurde durch 3.000 Barrel Öl verseucht. Die am Fluss Rio Chiriaco lebenden indigenen Gemeinschaften sind verzweifelt. Foto: mariusz kluzniak via Flickr

Leonardo DiCaprio ist für sein Engagement als Umweltschützer bekannt. Er plädierte in seiner Oscar-Rede für mehr Umweltschutz und twittert immer wieder über das Thema. So machte er kürzlich über den Online-Dienst auf die Pipeline-Unfälle im peruanischen Amazonas-Gebiet aufmerksam. Cian Hartung aus dem GfbV-Referat für indigene Völker erklärt, was dort passiert ist.

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“Eine Schande für Russland“: Tschetschenischer Regierungschef Kadyrow von Putins Gnaden

In Tschetschenien kann ein Instagram-Post zur Lebensgefahr für Aktivisten und Oppositionelle werden.

Foto: Instagram-Account von Magomed Daudov

Der Online-Dienst Instagram ist gewöhnlich ein Ort, in dem Katzenfotos geteilt werden oder neue Selfie-Trends entstehen. Nicht so jedoch in Tschetschenien, wo der Regierungschef Kadyrow martialische Drohungen gegen Aktivisten und Oppositionelle über Instagram verbreitet.

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Nigeria: Versprechungen der Regierung zur Säuberung des Nigerdeltas wieder nicht eingehalten

Nigeria ist seit Boko Haram nicht mehr aus den Schlagzeilen wegzudenken. Doch auch die Ölpest im Nigerdelta fordert ihre Opfer. In den letzten 50 Jahren sollen mehr als zwei Millionen Tonnen Rohöl das einstige Ökosystem verseucht haben. Die Untätigkeit der nigerianischen Regierung und vom Ölkonzern Shell führt zur Radikalisierung der Jugend. Und zerstört jeden Tag Umwelt und Menschenleben.

Foto: Brad Watson (zugeschnitten)

Nigeria ist seit Boko Haram nicht mehr aus den Schlagzeilen wegzudenken. Doch auch die Ölpest im Nigerdelta fordert ihre Opfer. In den letzten 50 Jahren sollen mehr als zwei Millionen Tonnen Rohöl das einstige Ökosystem verseucht haben. Die Untätigkeit der nigerianischen Regierung und vom Ölkonzern Shell führt zur Radikalisierung der Jugend. Und zerstört jeden Tag Umwelt und Menschenleben.

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Großer Protestmarsch der Ogoni am Internationalen Tag der Menschenrechte

Am 10.12.2013, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, gingen in Riverstate, Nigeria, tausende Ogoni auf die Straßen, um friedlich für die Beseitigung der katastrophalen Umweltverschmutzungen im Nigerdelta zu demonstrieren. Die Kritik des Ogoni-Volks richtet sich vor allem gegen die nigerianische Regierung, der 2011 von der UN ein Bericht vorgelegt wurde, der nicht nur die eklatanten Umweltschäden aufdeckte und wissenschaftlich belegte, sondern auch Gegenmaßnahmen und Empfehlungen für das weitere Vorgehen aussprach.

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Rückzug der Ölmultis aus dem Nigerdelta –Ölverschmutzungen bleiben

In den vergangenen Wochen häufen sich Meldungen über den Verkauf von Ölblöcken und Pipelines einiger internationaler Ölkonzerne im Nigerdelta. In dem Delta, dessen Fläche ungefähr der Größe Bayerns entspricht, wird seit 1957 Rohöl gefördert. Nigeria gehört zu den größten Ölproduzenten weltweit. Trotz des Rohstoffreichtums lebt der Großteil der Bevölkerung in Armut. Dieser Widerspruch erklärt sich mit nur einem Wort: Korruption.

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