Syrien: Befürchtungen der Minderheiten bewahrheiten sich

Mehr und mehr bewahrheitet sich im syrischen Bürgerkrieg, was einige Vertreter der ethnischen und religiösen Minderheiten des Landes seit Beginn der Militarisierung des Aufstandes befürchtet hatten: radikal-islamistische, arabisch-nationalistische Kräfte gewinnen an Bedeutung in der Opposition und dies könnte fatale Folgen haben für ein Syrien nach Assad.

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Verschärfte Lage in Ostturkestan

In den vergangenen Tagen hat sich die Lage in der von Uiguren besiedelten Region Xinjang (Ostturkestan) in China weiter zugespitzt. Mindestens 33 Menschen kamen bei gewaltsamen Übergriffen ums Leben.
Doch was ist passiert? Die offiziellen Darstellungen des Geschehens in den staatlichen Medien sind widersprüchlich:
„Von den chinesischen Behörden werden immer Uiguren für die Gewalt verantwortlich gemacht“, erklärte GfbV-Asienreferent Ulrich Delius in einer Pressemitteilung der GfbV. Mal sind es Bomben, die von uigurischen Tätern abgeworfen wurden, mal sind sie mit Messern auf Passanten losgegangen oder mit einem Lastwagen gezielt in eine Menschenmenge gefahren. Manche Medien wechselten ihre Darstellungen des Geschehens innerhalb weniger Stunden. Das chinesische Regime wirft uigurischen Gruppen separatistische Bestrebungen und Terrorismus vor und behauptet, „Terroristen“ aus dem Ausland steckten dahinter. Weiterlesen »

Burma: Zwangsumsiedlungen ethnischer Minderheiten stoppen

Die Militärjunta Burmas plant, mehr als 30 Staudämme zu errichten. Für die ethnischen Minderheiten im Land werden diese Großprojekte massive Nachteile bringen. Die Militärjunta hingegen erzielt Gewinne durch den Verkauf des produzierten Stromes ans Ausland, gibt diese jedoch nicht an die Bevölkerung weiter. Die kulturellen Folgen für die ethnischen Minderheiten sind verheerend. Zehntausende Angehörige ethnischer Minderheiten müssen wegen der gigantischen Staudammprojekte zwangsumgesiedelt werden. Sie verlieren ihre historisch bedeutenden kulturellen Stätten und damit ihre Identität als ethnische Gruppe. Eine Entschädigung für das Land und ihre Häuser wird meist nicht gezahlt. Beim Bau dieser Staudämme werden mit großer Sicherheit Zwangsarbeiter eingesetzt. Kaum absehbar sind außerdem die ökologischen Folgen der Aufstauung der Flüsse. Der Artenreichtum an Landtieren, Fischen und Pflanzen wird massiv zurückgehen. So wird den Fischern die Lebensgrundlage entzogen, und die am Unterlauf der Flüsse lebenden Bauern werden unter dem Wegfall alljährlich auftretender Überschwemmungen leiden, die den Boden fruchtbar machen.Weiterlesen »