Wahlen in Montenegro: Folgt eine Destabilisierung der Region?

Am 30. August wurde in Montenegro gewählt – zur Überraschung vieler wurde nicht die Demokratische Partei der Sozialisten Montenegros, unter Führung Milo Đukanović, die seit über dreißig Jahren die Regierung hält, in ihrer Rolle bestätigt. Der entscheidende 41. der 81 Sitze im montenegrinischen Parlament fiel auf die Opposition, die sich aus proserbischen und prorussischen als auch aus liberalen, religiösen und rechten Gruppierungen zusammensetzt.

Von Jan Kuxmann; Foto: Lasserbua – Flickr

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Mord an einem Kosovo-Roma

Sebilje Begani und Gani Rama, ein Roma-Ehepaar aus dem Kosovo, hatten immer große Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder. Sie lebten als Flüchtlinge jahrelang in Göttingen und Tostedt bei Hamburg. Im Jahr 2011 wurden sie abgeschoben, obwohl der Familienvater Gani schwer krank war. Am 20.07.2019 wurde er in Priština auf offener Straße erschossen.

Von Jasna Causevic, GfbV-Referentin für Genozidprävention & Schutzverantwortung; Foto: Dzafer Buzoli

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Deutschland – ein Rechtsstaat?

Zehntausende Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter waren vor, während oder im Anschluss an den Konflikt im Kosovo von 1998/1999 gezwungen, vorübergehend Zuflucht in Westeuropa zu suchen. Mit Ende des Kosovokrieges begann die Bundesregierung, den temporäreren Aufenthaltsstatus von zehntausenden  Angehörigen der Volksgruppe nicht zu verlängern und die Betroffenen abzuschieben. Darunter auch viele Kinder, die in Deutschland geboren wurden. Doch ist Abschiebung wirklich die einzige Lösung?

von Kurt Weber; Foto: lomarog via pixabay [Symbolbild]

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Deutschland –kein sicheres Herkunftsland

Im Oktober 2015 beschloss der Bundestag mit dem neuen Asylgesetz, dass Montenegro, Albanien und der Kosovo als „sichere Herkunftsländer“ gelten. Asylanträge von Menschen mit diesen Nationalitäten werden ohne vorherige Prüfung als „unbegründet“ abgelehnt. Diese Verordnung hat dabei auch weitreichende Konsequenzen für viele Romakinder, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind.

von Kurt Weber; Foto: Bessi via pixabay [Symbolbild]

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„Das haben wir nicht verdient“: Die Angst der Roma-Flüchtlingskinder vor Abschiebung

Der Zustrom an Flüchtlingen nach Deutschland wird für dieses Jahr auf 800.000 geschätzt. Um Platz für sie zu schaffen, sollen vor allem Roma aus dem Kosovo abgeschoben werden. Darunter Hunderte Kinder, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Doch was bedeutet das für die Flüchtlingskinder? Wir lassen fünf von ihnen zu Wort kommen.

Foto: GfbV-Archiv

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