#‎янебоюсьсказать: Ein #Aufschrei geht durchs russischsprachige Internet

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Tabus werden gebrochen, die Gesellschaften herausgefordert: Frauen aus allen Ländern der ehemaligen Sowjetunion schreiben in den Sozialen Medien über Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt. Das Ausmaß ist entsetzlich groß. Durch die Veröffentlichungen entsteht erstmals ein Raum des Verständnisses und der Unterstützung der Frauen untereinander.

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Russland hat ein Rassismusproblem

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Der Artikel erschien zuerst in der Ausgabe „Wir sind schwarz, na und?“ (6/2012) der Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“. Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir ihn nochmal auf unserem Blog.

Die EM 2016 in Frankreich hatte gerade begonnen, als Ausschreitungen zwischen russischen und englischen Hooligans die Schlagzeilen füllten. Trotz Verwarnung der Uefa gab es in Russland kaum Kritik am Verhalten der Fans. Im Gegenteil:  „Tolle Kerle, habt richtig Courage gezeigt!“, schrieb beispielsweise ein Kommentator. Die Ausbrüche von Gewalt aber auch die Reaktionen darauf zeigen den gefährlichen Nationalismus, der sich in Russland entwickelt hat.

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Gerüchte oder Verzweiflung: Was steckt hinter dem Anstieg der Flüchtlingszahlen aus Tschetschenien?

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Ende Mai meldete die Zeitung „Die Welt“, dass die Flüchtlingszahlen aus Russland angestiegen seien: „Nach Zahlen des Bundesinnenministeriums gaben zwischen Januar und 23. Mai 82,3 Prozent der russischen Erstantragssteller unter ethnischer Zugehörigkeit „tschetschenisch“ an.“ Bei den Folgeanträgen lag der Anteil von Tschetschenen sogar bei 87,2 Prozent. Doch woran liegt der plötzliche Anstieg?

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Erinnerung und Anerkennung – Tscherkessen zwischen Gestern und Morgen

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Tscherkessen. Wenn jemand von diesem kaukasischen Volk gehört hat, dann wahrscheinlich während der Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014. Dort war einst ihre Heimat, aus der sie im 19. Jahrhundert deportiert wurden. Bis heute kämpfen die Nachfahren der Vertriebenen um Anerkennung der Verbrechen. Doch das Erinnern wird in Russland zum politischen Tauziehen.

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