Landraub bedroht indigene Völker in Costa Rica

Costa Rica ist bei den meisten Menschen vor allem für seine wunderschönen Strände bekannt. Doch nur wenige wissen über die Diskriminierung Bescheid, der sich indigene Völker gegenübersehen. Zwar wird ihnen immer wieder von der Regierung Unterstützung zugesagt, jedoch kommt diese nur selten bei den indigenen Gemeinschaften an. Ein besonders großes Problem ist der Landraub, mit dem viele indigene Gruppen immer noch zu kämpfen haben. Dies geht häufig auch mit einer großen Gewaltbereitschaft der illegalen Siedler*innen einher und führt schlimmstenfalls zum Tod der indigenen Aktivst*innen.

Von Paula Fischer; Foto: GfbV-Archiv

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Russland hat ein Rassismusproblem

Die EM 2016 in Frankreich hatte gerade begonnen, als Ausschreitungen zwischen russischen und englischen Hooligans die Schlagzeilen füllten. Trotz Verwarnung der Uefa gab es in Russland kaum Kritik am Verhalten der Fans. Im Gegenteil:  „Tolle Kerle, habt richtig Courage gezeigt!“, schrieb beispielsweise ein Kommentator. Die Ausbrüche von Gewalt aber auch die Reaktionen darauf zeigen den gefährlichen Nationalismus, der sich in Russland entwickelt hat.

Der Artikel erschien zuerst in der Ausgabe „Wir sind schwarz, na und?“ (6/2012) der Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“. Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir ihn nochmal auf unserem Blog.

von Sarah Reinke; Foto: dimitrisvetsikas1969 via pixabay

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„Als Roma-Frau kriege ich sowieso keinen Job“

Momentan verhandelt die Regierung über die letzten Details des neuen Prostitutionsgesetzes in Deutschland, das Anfang Juli vom Bundestag verabschiedet werden soll. Das Gesetz soll Prostitution stärker regulieren. Ein notwendiger Schritt, denn auch in Deutschland werden bisher viele Angehörige von Minderheiten, besonders auch Roma, zur Prostitution gezwungen. Für diese Roma-Frauen ist es besonders schwer, aus den Fängen der Menschenhändler zu entkommen. Die Organisation SOLWODI versucht zu helfen.

Foto: Rhythmuswege via pixabay [Symbolbild]Weiterlesen »

Mapuche/Chile – Mobilisierung weiterer Gemeinden – Ausweitung polizeilicher Gewalt gegen Mapuche

Die Mapuche in der Gemeinde Temucuicui, in der Region Ercilla/Araucanía, nahmen Mitte Juli diesen Jahres den Kampf für die Rückerlangung ihrer Gebiete auf und sind seitdem Repressionen seitens der chilenischen Polizei ausgesetzt. Nun mobilisieren auch die Gemeinden Trapilwe-Mawizache und Foque, in der Region Freire/Araucanía im Süden Chiles nahe der Stadt Temuco und fordern die Wiedererlangung ihrer Territorien. Weiterlesen »