Interview mit Tun Khin – Rohingya-Aktivist und Überlebender des Genozids und Präsident der Burmese Rohingya Organization UK

Wahlen in Myanmar sind keine einfachen Wahlen. Es sind die Wahlen, die in einem Land durchgeführt werden, in dem 2017 schwere Menschenrechtsverletzungen einschließlich des Genozids begangen wurden. Meine Frage ist, wie die internationale Gemeinschaft sicherstellen kann, dass die Wahlen in Myanmar internationalen Standards entsprechen? Das würde bedeuten, dass die internationale Gemeinschaft keine Wahlaktivitäten, keine Verlautbarungen und Mittel unterstützen sollte, die die Diskriminierung ethnischer und religiöser Minderheiten legitimieren und festschreiben und Hass schüren.

Von Jasna Causevic, übersetzt von Carla Brandes; Foto: GfbV-Archiv

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“You should not forget Rohingyas are human, too!”

Dr. Anita Schug fand deutliche Worte beim Side Event über die Situation der Rohingya am 11.März 2019 beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker richtete das Event gemeinsam mit dem Europäischen Rohingya-Rat (ERC) aus, der durch Dr. Anita Schug und Ambia Perveen vertreten wurde. Im Vordergrund der gut besuchten Veranstaltung stand die Situation der Rohingya in den Flüchtlingslagern in Bangladesch und die Forderungen der Rohingya.

verfasst von Franziska Heike; Foto: Treffen des Europäischen Rohingya-Rates und der GfbV mit UN-Sonderberichterstatterin Yanghee Lee

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„Die türkische Regierung muss ihre feindselige Politik gegenüber uns Kurden beenden“

Seit Anfang Februar bestimmen die Kämpfe um Aleppo die Schlagzeilen. Seitdem sind tausende Menschen auf der Flucht. Viele harren an der türkischen Grenze aus, einige tausend sind mittlerweile aber im kurdischen Kanton Afrin im Nordwesten von Syrien als Flüchtlinge angekommen. Inzwischen greift das türkische Militär mit schwerer Artillerie dieses Gebiet an – darunter auch zivile Ziele.

Foto: RadekProcyk/iStock [Symbolbild]

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Handspinnen für Frauen in Darfur

In Darfur leben immer noch viele Menschen in Flüchtlingslagern. Mit „HANDSPINNEN für bedrohte Völker“ unterstützt das langjährige GfbV-Mitglied Anke Culemann die vom Völkermord gebeutelten täglicher Gewalt ausgesetzten Frauen in Darfur. An den Förderverein der Gesellschaft für bedrohte Völker kann gespendet werden, wenn die hier eingestellte handgesponnene Wolle und andere textile Artikel gekauft oder gespendet werden. Dadurch wird den Kauf von Solarkochern finanziert, die es den Frauen ermöglichen, innerhalb der Lager die Mahlzeiten für die Familien zubereiten zu können. 20 Euro kostet ein Solarkocher und die Schulung für die Frauen. Anke Culemann hat mit ihrer Spendenaktion bereits Geld für 100 Solarkocher gesammelt, die dritte Spendenphase ist angelaufen. Das Ziel sind 50 weitere Kocher.