„Die türkische Regierung muss ihre feindselige Politik gegenüber uns Kurden beenden“

Interview mit der kurdischen Alawiten Hevi Ibrahim Mustafa, Präsidentin von Afrin, über die aktuelle Lage in Afrin und wie eine humanitäre Katastrophe abgewendet werden könnte.

Während der Kämpfe um die mehrheitlich kurdische Stadt Kobane im Norden Syriens flohen viele Kurden in die Türkei, so wie diese kurdische Frau und zwei Kinder im Flüchtlingslager Suruc. Foto: RadekProcyk/iStock [Symbolbild]

Seit Anfang Februar bestimmen die Kämpfe um Aleppo die Schlagzeilen. Seitdem sind tausende Menschen auf der Flucht. Viele harren an der türkischen Grenze aus, einige tausend sind mittlerweile aber im kurdischen Kanton Afrin im Nordwesten von Syrien als Flüchtlinge angekommen. Inzwischen greift das türkische Militär mit schwerer Artillerie dieses Gebiet an – darunter auch zivile Ziele.

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Kein (innerer) Frieden im Flüchtlingslager Friedland

Das Grenzdurchgangslanger in Friedland organisierte am 21. März 2015 einen Tag der offenen Tür. Batol Kobeissi war dabei und traf dort auf Mohammad, einen syrischen Flüchtling, der eher wieder zurück in den Bürgerkrieg gehen würde, als in die Mühlen der EU-Asylpolitik zu geraten.

Foto: Eva Lutter

Das Grenzdurchgangslanger in Friedland organisierte am 21. März 2015 einen Tag der offenen Tür. Batol Kobeissi war dabei und traf dort auf Mohammad, einen syrischen Flüchtling, der eher wieder zurück in den Bürgerkrieg gehen würde, als in die Mühlen der EU-Asylpolitik zu geraten.

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Handspinnen für Frauen in Darfur

In Darfur leben immer noch viele Menschen in Flüchtlingslagern. Mit „HANDSPINNEN für bedrohte Völker“ unterstützt das langjährige GfbV-Mitglied Anke Culemann die vom Völkermord gebeutelten täglicher Gewalt ausgesetzten Frauen in Darfur. An den Förderverein der Gesellschaft für bedrohte Völker kann gespendet werden, wenn die hier eingestellte handgesponnene Wolle und andere textile Artikel gekauft oder gespendet werden. Dadurch wird den Kauf von Solarkochern finanziert, die es den Frauen ermöglichen, innerhalb der Lager die Mahlzeiten für die Familien zubereiten zu können. 20 Euro kostet ein Solarkocher und die Schulung für die Frauen. Anke Culemann hat mit ihrer Spendenaktion bereits Geld für 100 Solarkocher gesammelt, die dritte Spendenphase ist angelaufen. Das Ziel sind 50 weitere Kocher.

Rohingya verhungern in Bangladesh: JETZT HANDELN !

In den überfüllten Flüchtlingslagern in Bangladesh zeichnet sich eine humanitäre Katastrophe ab:
Den burmesischen Rohingya-Flüchtlingen droht der Hungertod!

Die US-amerikanische NGO Physicians for Human Rights ruft zum Handeln auf und startet eine Online-Petition.

Nimm teil und sende Email an die US-Botschaft von Bangladesh !

Rund 18 Prozent der Kinder leiden akut an Unterernährung, warnt Physicians for Human Rights. Erfahre hier mehr im alarmierenden Bericht der Menschenrechtsorganisation vom 9. März 2010.

Die Macht der Bilder und die Frage nach ihrer Verantwortung – eine Kamera bezeugt das Leid der Rohingya

Text: Myriam Pechan

Using the Power of Photography to Promote Global Awareness
Das ist der Leitgedanke von SocialDocumentary.net (SDN), einer Plattform für Fotografen, NGOs, Journalisten, Fotografie-Begeisterte und all jene, die die Überzeugung teilen, dass Bilder einen wichtigen Beitrag leisten: Für die (kritische) Auseinandersetzung mit der Welt, in der wir leben, für Aufklärung und Bildung. Sie sind in der Lage, uns zu informieren, zu erinnern, unsere Aufmerksamkeit zu lenken. Fotografie ist somit eine Möglichkeit, einem Thema Ausdruck und Öffentlichkeit zu verleihen. Ihr Grundprinzip des Fokussierens und des Adressierens kann im Sinne von universalen Menschenrechten und ethischen Werten zum Einsatz kommen: Dringendes, Abseitiges oder Verdrängtes in den Mittelpunkt rücken, hinterfragen oder bezeugen, sich an Betrachter wenden und an sie appellieren. Weiterlesen „Die Macht der Bilder und die Frage nach ihrer Verantwortung – eine Kamera bezeugt das Leid der Rohingya“

Eskalation in Bangladeshs Flüchtlingslagern: Zehntausende Flüchtlinge aus Burma leiden unter lebensbedrohlicher Not und Feindseligkeit

Text: Myriam Pechan

Seit Jahrzehnten geht die Militärdiktatur in Burma (Myanmar) brutal gegen die über 100 ethnischen Minderheiten des Landes vor, treibt sie in eine risikoreiche, oft tödlich endende Flucht. Im mehrheitlich buddhistischen Burma leidet besonders die muslimische Gemeinschaft der Rohingya aus Arakan, Westburma unter jahrelanger Repression und Ausgrenzung. Sie sind von der burmesischen Junta weder als Minderheit registriert noch als Bürger Burmas anerkannt. Arakan ist keine Heimat mehr – statt in einem Zuhause leben die Rohingya dort in einem Apartheidsystem: Es braucht eine offizielle Genehmigung (und oft das nötige Bestechungsgeld) das eigene Dorf zu verlassen, zu arbeiten oder zu heiraten. Moscheen dürfen weder repariert noch neu gebaut werden… Weiterlesen „Eskalation in Bangladeshs Flüchtlingslagern: Zehntausende Flüchtlinge aus Burma leiden unter lebensbedrohlicher Not und Feindseligkeit“