Überlebenskampf der Indigenen in Brasilien

Die Situation der Indigenen in Brasilien ist prekär: Sie sind nicht nur durch die Pandemie stärker gefährdet als andere Bevölkerungsgruppen, stattdessen sind sie auch durch die indigenenfeindliche Regierung unter Jair Bolsanaro unter schwerem Beschuss. Holzfäller, Goldgräber und Rinderzüchter fühlen sich durch die Regierung ermutigt, weiter in indigene Gebiete vorzudringen. Neben der Zerstörung des indigenen Lebensraums bringen diese Eindringlinge auch das Covid-19 Virus zu den Indigenen, die sich in Selbstisolation zurückgezogen haben.

Von Juliana Miyazaki, Referentin für Indigene Völker; Foto: Romerito Pontes, Flickr

Weiterlesen »

Indigene Menschenrechtsverteidigerinnen trotzen Bedrohungen

Sich für Menschenrechte einzusetzen – das reicht in vielen Regionen der Welt schon aus, um in Gefahr zu geraten. Während sich engagierte Frauen zusätzlich geschlechtsspezifischen Bedrohungen gegenübersehen, sind indigene Frauen besonders gefährdet. Dennoch gibt es viele indigene Aktivistinnen, die allen Widrigkeiten trotzen und sich aktiv und laut für ihre Rechte einsetzen.

Von Linda Fiene, GfbV-Referentin in Berlin; Foto: GfbV-Archiv

Weiterlesen »

Der Amazonas brennt – Indigene weiterhin in Gefahr!

Der Regenwald steht in Flammen – dies ist ein jährlich wiederkehrendes natürliches Ereignis, doch dieses Jahr ist ein ganz besonderes mediales Interesse auf den brennenden Regenwald gerichtet, denn trotz zunehmender Klimaschutzmaßnahmen weltweit brennt dieses Jahr viel mehr Wald als in den Jahren zuvor. Was hat das für Folgen, wie kommt es überhaupt dazu und wer steht in der Verantwortung?

Von Jonas Stünkel; Foto: GfbV-Archiv

Weiterlesen »

Jair Bolsonaro kündigt den nationalen Konsens für den Schutz von Umwelt und Minderheitenrechten auf

Seit dem 01. Januar ist Jair Bolsonaro Präsident Brasiliens und schon jetzt, gut fünf Monate danach, ist eines klar erkennbar: der Präsident kündigt in Sachen Schutz von Umwelt und Klima, Menschenrechten und indigenen Völkern einen in Jahrzehnten gewachsenen nationalen Konsens bedenkenlos auf. Vor Tabubruch scheut er nicht zurück. Das gilt auch auf internationaler Ebene. Die Mitgliedschaft Brasiliens beim Klimaabkommen von Paris stellt er infrage. Den Welt-Klimagipfel der UN 2019 lud er aus. Er findet im kommenden Dezember in Santiago de Chile statt.

von Yvonne Bangert; Foto: GfbV-Archiv

Weiterlesen »