25 Jahre Arktischer Rat oder: Wem gehört die Arktis?

Goldgräberstimmung in der Arktis: Das neue Gold heißt heute Kupfer, Nickel, Kohle, Erdöl, Erdgas, oder auch Mangan. Die Liste ließe sich fortsetzen. Die Rohstoffe befinden sich auf dem Festland, aber auch im Festlandsockel unter Wasser. Die Seewege bleiben immer länger eisfrei und wecken Begehrlichkeiten für Handelsschifffahrt, Kreuzfahrttourismus und die Militärstrategen der Arktisanrainerstaaten. Die Verteilungskämpfe haben längst begonnen. Auch China, das bereits an einer neuen Seidenstraße in der Arktis arbeitet, ist schon mit dabei. Doch wem gehört die Arktis eigentlich?

Von Yvonne Bangert, Referentin für indigene Völker; Foto: GfbV-Archiv

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Buchrezension | Das Lied der Arktis: Ein Kampf ums Überleben

Die junge Inuit Uqsuralik lebt mit ihrer Familie in der Arktis. Sie ist noch sehr jung, als sie plötzlich ganz auf sich allein gestellt ist. Denn in einer Nacht bricht das Eis – Uqsuralik befindet sich auf der einen Eisscholle, ihre Famlie auf der anderen. In letzter Sekunde wirft ihr Vater ihr noch ein Bärenfell und eine Waffe zum Jagen zu.

Von Caroline Siems, Referentin für digitale Kommunikation; Foto: GfbV-Archiv

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Die Arktis schmilzt – der Kampf um die Rohstoffe beginnt

Das einst ewige Eis der Arktis schmilzt immer schneller und die großen Industrienationen – darunter Deutschland – machen sich bereit zur Erschließung der Rohstoffe. Für die indigene Bevölkerung besteht hierbei die Gefahr der Zerstörung ihrer traditionellen Kulturen und der Missachtung ihrer Rechte. Auch die Auswirkungen der Eisschmelze auf die Klimakrise gehen durch die Wirtschaftsinteressen der Staaten im Diskurs unter.

Von Tilia Götze, Praktikantin im Fachreferat für Indigene Völker; Foto: Christopher Michel via: Flickr

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Stellungnahme indigener Völker der Arktis zum Außenministertreffen der Staaten des Arktisrates am 15. Mai 2013

Die nachfolgende Erklärung wurde am 13. Mai 2013 veröffentlicht und ist im englischen Wortlaut auf der Internetseite von Greenpeace nachzulesen. Die indigenen Völker der Arktisanrainerstaaten warnen darin nachdrücklich vor den Gefahren einer industriellen Erschließung und der Ölförderung in der Arktis für die Umwelt und kündigen ihren Widerstand gegen die Gefährdung ihrer Lebensgrundlage an. Ihre Erklärung wurde inzwischen von mehr als 40 indigenen Organisationen und Personen unterzeichnet.

http://www.greenpeace.org/international/Global/international/publications/polar/2013/IndigenousSolidarityStatement.pdf

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