Katalonien: Dialog statt Repression

Mehr Selbstbestimmung für Katalonien ist seit Jahren ein großer Streitpunkt zwischen Barcelona und Madrid. Nach einem Referendum für die Unabhängigkeit Kataloniens im Jahr 2017 eskalierte der Konflikt: mehrere Aktivist*innen und Politiker*innen wurden verhaftet und zu unproportional hohen Haftstrafen verurteilt. Oft wurde von spanischer Seite ein politischer Dialog versprochen; eine zeitnahe und angemessene Umsetzung blieb jedoch aus. Was genau ist passiert? Und was tut die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)?

Von Paula Fischer; Foto: Jordi Ventura/Assemblea.cat via Flickr CC BY-NC 2.0

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Transnistrien & Russland: Zwischen Liebe und Verachtung

Zwischen Moldawien und der Ukraine befindet sich ein politisches Gebilde, welches alle Attribute eines Staates hat: Fahne, Regierung, Armee und Zentralbank. Transnistrien ist aber den meisten Menschen unbekannt. Dennoch ist dieses de-facto Regime von zentraler Bedeutung in der Einflussstrategie Russlands gegenüber den ehemaligen Satellitenstaaten der UdSSR in Osteuropa.

Von Thelma Divry; Foto: STRINGER / EPA/MAXPPP

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1 Million Bürger für mehr Minderheitenschutz in Europa: Die Bundesregierung muss endlich aktiv werden!

Die Minderheiten in Europa können und sollten sich mit Recht selbst feiern. Im Europäischen Parlament findet heute eine Anhörung zur Stärkung des Minderheitenschutzes in der EU statt. Mit einem Bürgerbegehren ist es den Minderheiten gelungen, 1 Million Unterschriften zu sammeln, um für mehr Minderheitenschutz einzutreten! Dies allein ist schon ein imposanter Erfolg. 

Von Jan Diedrichsen, GfbV-Bundesvorsitzender; Foto: Friedemann W.-W.

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Seite an Seite | Montags gegen Antisemitismus

Als wir vor bald einem Jahr mit unserer Reihe #MontagsgegenAntisemitismus begonnen haben, war die Idee, nicht nur über Jüdinnen und Juden bzw. Judentum im Kontext der Schoah oder antisemitischer Angriffe zu schreiben. Vielmehr sollte die Vielfalt jüdischen Lebens (in Deutschland) und jüdische Traditionen im Zentrum stehen und ein lebendiges Bild des Judentums jenseits der Wahrnehmung von Jüdinnen und Juden als bloße „Opfer“ zeichnen. Doch körperliche und verbale Angriffe auf Jüdinnen und Juden reißen nicht ab.

Von Niels Keilhack, Online-Redakteur der GfbV; Foto: GfbV-Archiv

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Wahlen in Montenegro: Folgt eine Destabilisierung der Region?

Am 30. August wurde in Montenegro gewählt – zur Überraschung vieler wurde nicht die Demokratische Partei der Sozialisten Montenegros, unter Führung Milo Đukanović, die seit über dreißig Jahren die Regierung hält, in ihrer Rolle bestätigt. Der entscheidende 41. der 81 Sitze im montenegrinischen Parlament fiel auf die Opposition, die sich aus proserbischen und prorussischen als auch aus liberalen, religiösen und rechten Gruppierungen zusammensetzt.

Von Jan Kuxmann; Foto: Lasserbua – Flickr

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