Wenn tibetische Dörfer zugunsten einer Staudamm-Flutung umgesiedelt werden, ist oft unklar, ob ihre Bewohner im Gegenzug ein Gebiet erhalten, auf dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Foto: Tenace10/Wikipedia CC BY-SA 4.0

„Wer auch nur ein Foto vom Inneren Tibets rausschickt, riskiert Freiheit und Leben“

Besuch des Präsidenten der tibetischen Exilregierung in Berlin

Zurzeit weilt Sikyong Penpa Tsering, Vorsitzender der tibetischen Exilregierung [1], in Europa. Er wurde 2021 von den Tibeter*innen im Exil demokratisch zu ihrem Präsidenten gewählt. Im Rahmen seines Besuchs empfingen er und sein Team in Berlin Vertreter*innen unserer Organisation. Während des Treffens berichtete Sikyong Penpa Tsering über die tibetischen Proteste im Bezirk Derge im Februar sowie darüber, welche Auswirkungen diese auf die Meinungsfreiheit haben könnten.

Text: Salome Müller, Mitarbeiterin bei der Zeitschrift „Für Vielfalt“

Foto: Wenn tibetische Dörfer zugunsten einer Staudamm-Flutung umgesiedelt werden, ist oft unklar, ob ihre Bewohner im Gegenzug ein Gebiet erhalten, auf dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Tenace10/Wikipedia CC BY-SA 4.0

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Inhaftierungen und Organraub: Zur Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden in China

Mit dem Schauprozess gegen Herrn Yuande Ding ist in dieser Woche mit einer Welle von Schauprozessen gegen weitere 21 Falun-Gong-Praktizierende vor dem Wulian Volksgericht in der Stadt Rizhao (der Ostprovinz Shandong) zu rechnen. Auch weitere Personen waren Opfer derselben willkürlichen Inhaftierungswelle. Der GfbV liegt einer Liste der Inhaftierten vor. In Shandong, dem Partnerland von Bayern, sind über 30 deutsche Unternehmen ansässig.

Von Jasna Causevic und Lebin Ding; Foto: Chimp Photography, Flickr CC BY 2.0

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Lebin Ding über Chinas Menschenrechtslage:„Helfen Sie, meinen Vater aus illegaler Haft zu befreien!“

Der gebürtige Chinese Lebin Ding ist 35 Jahre alt, arbeitet in einer Anwaltskanzlei in Berlin und studiert Jura an der Humboldt-Universität. In seine Heimat China kann er momentan nicht zurück, weil seine Eltern dort als Staatsfeinde verfolgt werden. Nun bittet er Menschen in Europa um besondere Hilfe – denn sein Vater sitzt aktuell im Gefängnis und auch seine Mutter ist in Gefahr.

Ein Interview von mit freundlicher Genehmigung von Christiane Abendroth mit Lebin Ding; Fotos: Lebin Ding

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