Menschenrechte in Nigeria

In Nigeria, insbesondere in den Bundesstaaten Borno, Adamawa und Yobe im Nordosten des Landes, verüben Terrororganisation wie die Boko Haram (zu deutsch etwa: “die westliche Erziehung/Bildung ist eine Sünde”) und die ISWAP – Miliz (der sogenannte “Islamischer Staat in Westafrika”) immer wieder verheerende Anschläge.

Von Jan Kuxmann; Foto: Michael Coghlan | Flickr

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Buchrezension | Edna O’Brien: Das Mädchen

„Ich war einmal ein Mädchen, aber ich bin es nicht mehr. Ich rieche. Bin voller getrocknetem, verkrustetem Blut, und mein Kleid ist zerfetzt. Mein Inneres ein Morast“ – so beginnt der Roman „Das Mädchen“ von Edna O’Brien (Hoffmann und Campe Verlag, 2020). Die irische Schriftstellerin schreibt über die Entführung der Schulmädchen in Nigeria im Jahr 2014. Um das Schicksal besser verstehen zu können, reiste die 90-Jährige in den Nordosten Nigerias. Daraus entstand ein so starker Roman, der die Leser*innen nicht mehr loslässt.

Von Caroline Siems, GfbV-Referentin für digitale Kommunikation; Foto: GfbV-Archiv

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Coronavirus verbreitet sich rasant in Marokkos Gefängnissen

Mit mehr als 6.000 Infizierten und knapp 200 Toten ist Marokko eines der afrikanischen Länder, die am härtesten von der Corona-Pandemie getroffen wurde. Insbesondere in den marokkanischen Gefängnissen, die chronisch überfüllt sind und in denen zahlreiche politische Gefangene schmoren hat sich das Virus bis jetzt rasant verbreitet. Dort sitzen auch zahlreiche Anführer und Teilnehmer des Hiraks, einer Protestbewegung, die sich 2016 gegründet hatte.

Von Simon Dippold, Praktikant; Foto: Roel Wijnants via Flickr

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„Ich wurde als Sklave geboren“

Brahim Ramdhane wurde 1966 als Sklave geboren. Die Religion schreibt vor, wen Gott als Sklav*in geschaffen hat – und wen als Meister*in. Wie befreit man sich von solchen Ketten? Ketten, die laut Ramdhane nicht an Händen und Füßen befestigt sind, sondern im Kopf. In der Art zu denken. Wer nie etwas Anderes gekannt hat, der kann sich auch nichts Anderes vorstellen, der kann sich auch nicht selbst befreien. Ramdhanes Glück: Mit sechs Jahren besuchte er durch Zufall die Schule – diese Erfahrung half ihm, die Ketten zu brechen. Damit begann ein lebenslanger Kampf gegen die Herrschaftsverhältnisse in Mauretanien.

Autor: Jakob Faust, GfbV-Praktikant; Bild: Brahim Ramdhane in Göttingen. GfbV 2019

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Südsudan: Eine (Un-)Möglichkeit des Friedens?

Der 12. November 2019 stellt ein Datum besonderer Bedeutung für den Südsudan dar: An diesem Tag endet die Frist zur Bildung einer nationalen Übergangsregierung, um nach jahrelangem Bürgerkrieg schließlich Frieden im Land einkehren lassen zu können. Trotz Annäherungen der Konfliktparteien erscheint eine Einigung jedoch noch in weiter Ferne. Wie auch immer sich die Lage im Land entwickeln mag – eins steht fest: die Dimensionen des Leides der südsudanesischen Zivilbevölkerung sind kaum noch zu übertreffen.  

Von Lasse Meyerink, Praktikant bei der politischen Leitung der GfbV; Foto: UN Photo/JC McIlwaine; als Titelbild

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