„Wir sind im Krieg gegen einen sehr mächtigen Feind“

In einem Interview im Fernsehen vom 8. Oktober bezeichnete Sebastián Piñera, amtierender Präsident Chiles, sein Land „als wahre Oase mit einer stabilen Demokratie inmitten eines erschütterten Lateinamerikas“.[1] Nicht einmal zwei Wochen später spricht er von einem „Krieg gegen einen sehr mächtigen Feind“ angesichts der seit letzter Woche Montag andauernden Proteste. Was ist passiert in dieser südamerikanischen „Oase“ und was steckt hinter den Protesten? Ein Bericht über ein Land im Umbruch.

Von Fabian Brüning, lebt derzeit in Chile; Foto: Um ihre Unzufriedenheit auszudrücken, werden bei den Cacerolazos als Protestform lautstark auf Haushaltsgegenstände geklopft. RL GNZLZ (CC-BY-SA 2.0)

Weiterlesen »

Zunehmende Proteste gegen Ausnahmezustand in Guatemala

Polizeigewalt und -willkür, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und sexuelle Belästigung von Frauen: der vor über einem Monat nach Morden an acht Indigenen ausgesprochene Ausnahmezustand in San Juan Sacatepéquez ist vollkommen gescheitert. Außer der guatemaltekischen Regierung scheint dies allen klar.

von Céline Sonnenberg; Foto: Luis Roberto Lainez

Weiterlesen »

Politischer Zynismus in Ecuador: Während sich die Regierung bei Indigenen in Sarayaku entschuldigt, wiederholt sich die Geschichte in anderen Teilen des Landes

Der 1.Oktober geht als historisches Ereignis in die Geschichte der indigenen Gemeinschaft der Sarayaku aus dem ecuadorianischen Amazonasgebiet ein. Es ist das erste Mal, dass staatliche Repräsentanten Ecuadors bei einem indigenen Volk öffentlich um Entschuldigung für begangenes Unrecht bitten.

von Hanna Prautzsch; Foto: Wamba Radio

Weiterlesen »