Deutschland –kein sicheres Herkunftsland

Im Oktober 2015 beschloss der Bundestag mit dem neuen Asylgesetz, dass Montenegro, Albanien und der Kosovo als „sichere Herkunftsländer“ gelten. Asylanträge von Menschen mit diesen Nationalitäten werden ohne vorherige Prüfung als „unbegründet“ abgelehnt. Diese Verordnung hat dabei auch weitreichende Konsequenzen für viele Romakinder, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind.

von Kurt Weber; Foto: Bessi via pixabay [Symbolbild]

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Frauen im Krieg – Krieg gegen Frauen

Am 31. Oktober 2000 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 1325. Sie fordert Akteure auf, die Rechte von Frauen in Kriegs- und Konfliktgebieten zu gewährleisten. Es war das erste Mal, dass im Rahmen der Vereinten Nationen Forderungen laut wurden, Frauen und Mädchen vor Vergewaltigung, Zwangsprostitution und anderen Formen sexualisierter Gewalt zu schützen. Auch sollen gemäß der Resolution mehr Frauen an Friedensverhandlungen beteiligt werden. Die Bilanz nach 15 Jahren sieht jedoch erschreckend aus.

von Juliane Henska; Foto: Endre Vestvik via Flickr (zugeschnitten)

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„Das haben wir nicht verdient“: Die Angst der Roma-Flüchtlingskinder vor Abschiebung

Der Zustrom an Flüchtlingen nach Deutschland wird für dieses Jahr auf 800.000 geschätzt. Um Platz für sie zu schaffen, sollen vor allem Roma aus dem Kosovo abgeschoben werden. Darunter Hunderte Kinder, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Doch was bedeutet das für die Flüchtlingskinder? Wir lassen fünf von ihnen zu Wort kommen.

Foto: GfbV-Archiv

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„Erste Schritte und große Versprechen“ – Ein Fazit der Roma-Dekade

Die Dekade zur Inklusion der Roma in Europa (2005–2015)

Die Roma sind die am meisten diskriminierte Minderheit Europas. Obwohl viele Staaten sich in den letzten Jahren verstärkt mit den Belangen dieser Minderheit beschäftigt haben, klafft zwischen den Roma und der Mehrheitsbevölkerung in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens eine große Lücke, Anspruch und Wirklichkeit der Politik fallen auseinander.

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Roma in Russland – Opfer von Diskriminierung

Am Morgen des 26. Oktober haben Unbekannte im Dorf Verchnaja Elschanka bei Wolgograd versucht, das Haus der Familie Goganov nieder zu reißen. Nun soll sich der Staatsanwalt mit dem Konflikt befassen. Die Roma leben schon seit 1990 in Verchnaja Elschanka. Vor einigen Jahren versuchte die Gruppe -nach zunehmender Diskriminierung in Wolgograd- ihr Glück im Kreis Archangelsk. Dort agitierte der Bürgermeister gegen sie, ihre Häuser wurden niedergebrannt und so mussten sie nach Wolgograd zurückkehren. Auf einer Brache bauten sie ein neues kleines Dorf auf. Seit sieben Jahren versuchen sie, das Recht an diesen Grundstücken zu erwerben. Nun hat jemand genau dieses Stück Land gekauft und versucht die Roma zu vertreiben. In dem Haus, das zerstört werden soll, leben im Moment 12 Personen, darunter sechs Kinder und zwei Invaliden.

Foto: GfbV-Archiv

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