Türkei: Heilige Orte fördern Zusammenhalt in Dersim

An einem Tag wie heute im Jahre 1937 ließen die Machthaber der Türkei den Anführer der alevitischen Kurden in Dersim hinrichten. Es war der Beginn eines Massakers, bei dem über 70.000 Menschen, darunter Frauen, Kinder und Ältere, getötet wurden. Das Trauma sitzt bis heute tief bei den Nachfahren aus Dersim. Benjamin Raßbach und Miriam Stanke haben diese vor Ort besucht.

von Benjamin Raßbach und Miriam Stanke; Foto: Miriam Stanke

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„Viele Kurden haben an diesem Tag gezittert“

Mit dem Einmarsch der Türkei in Nordsyrien Ende August ist die Lage in dem seit fünf Jahren andauernden syrischen Bürgerkrieg noch komplizierter geworden. Was im ersten Moment wie der „Kampf gegen den Terror“ klingt, hat in der Realität ernsthafte Konsequenzen für die Minderheiten und das kurdische Projekt einer Autonomen Region in Nordsyrien. Welche das sind und was das für die Zukunft bedeuten könnte, darüber diskutierte der GfbV-Nahostreferent mit einem interessierten Publikum in Göttingen.

von Charlotte Heise; Foto: Kurdishstruggle via Flickr [Symbolbild]

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„Liebste Heimat, sie nehmen dich mir weg“

Die Türkei hat eins ihrer wohl bewegendsten Wochenenden hinter sich. Ein versuchter Militärputsch und Ausschreitungen forderten dabei leider auch Todesopfer; Angst und Unsicherheit prägen momentan den Alltag. Vor allem Aleviten und Angehörige anderer Minderheit in der Türkei sorgen sich vor einer stetigen Islamisierung ihres Landes. Eine von ihnen ist Eda Pekinsoy, eine in Deutschland geborene Alevitin mit Familie in der Türkei. In einem Brief an ihre Heimat beschreibt sie ihre Gefühle und spricht dabei vielen Aleviten aus dem Herzen.

von Eda Pekinsoy; Foto: privat

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