Indigene Menschenrechtsverteidigerinnen trotzen Bedrohungen

Sich für Menschenrechte einzusetzen – das reicht in vielen Regionen der Welt schon aus, um in Gefahr zu geraten. Während sich engagierte Frauen zusätzlich geschlechtsspezifischen Bedrohungen gegenübersehen, sind indigene Frauen besonders gefährdet. Dennoch gibt es viele indigene Aktivistinnen, die allen Widrigkeiten trotzen und sich aktiv und laut für ihre Rechte einsetzen.

Von Linda Fiene, GfbV-Referentin in Berlin; Foto: GfbV-Archiv

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Türkei soll Kurden mit Chemiewaffen getötet haben

Laut einem Artikel auf Spiegel Online soll die türkische Armee im Kampf gegen kurdische Rebellen Chemiewaffen eingesetzt haben. Die 8 Opfer, vermutlich PKK-Kämpfer, sind auf Fotos zu sehen, die Menschenrechtsaktivisten im März einer deutschen Menschenrechtsdelegation aus Türkei-Experten, Journalisten und Politikern der Linkspartei übergaben. Sie sollen verbrannte, verstümmelte und verätzte Körperteile zeigen und Leichen, die kaum noch als solche zu erkennen sind. Dies bestätigen Gutachten von Hans Baumann, einem deutschen Bildfälschungsexperten, der die Authentizität der Fotos verifiziert hat und ein rechtsmedizinisches Gutachten des Hamburger Universitätsklinikums. Die acht Kurden starben mit hoher Wahrscheinlichkeit „durch den Einsatz chemischer Substanzen“. Weiterlesen »