Menschenrechtsverteidigende in Ägypten von Folter bedroht

Nach den friedlichen Protesten im September 2019 gegen die Regierung von Präsident Abdel Fattah Al-Sisi gibt es in Ägypten eine Welle neuer Verhaftungen von bislang mehr als 4.300 Menschen. Die Zivilgesellschaft wird systematisch zerschlagen und mit ihr fundamentale Menschenrechte.

Von Jana Siebert, Praktikantin für ethnische, religiöse, sprachliche Minderheiten und Nationalitäten;Foto: Alexander C. Kafka (CC BY-ND 2.0) via flickr

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Solibotschaft an den Hambacher Forst

Die Lage im Hambacher Forst hat sich vorerst entspannt. Doch der Protest gegen das Vorgehen des Energiekonzern RWE geht weiter. Auch die GfbV-Ehrenamtlichen Anke Konietzny und Tjan Zaotschnaja sind Teil des Protest. Und verbinden dabei Umweltschutz mit dem Schutz von indigenen Völkern. Jetzt haben sie gemeinsam mit schorischen Aktivisten eine Solibotschaft für den Hambacher Forst verfasst, die wir an dieser Stelle gerne abdrucken.

von Anke Konietzny und Tjan Zaotschnaja; Foto: Mitglieder der ehrenamtlichen Regionalgruppen der Gesellschaft für bedrohte Völker solidarisieren sich mit der STOP KOHLE – HAMBI BLEIBT- Bewegung.

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Biram Dah Abeid mit seiner Frau Leila und Thüringens Innenminister Jörg Geibert auf der Preisverleihung

Biram Dah Abeid entging nur knapp einem Mordanschlag

Wie wir heute erfuhren, ist der Träger des Weimarer Menschenrechtspreises 2011 am vergangenen Mittwoch in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott nur knapp einem Attentat entgangen. Ein Polizeibeamter der Abteilung Jugendschutz hatte sich unter die Teilnehmer einer Demonstration gemischt, an der der Menschenrechtler Biram Dah Abeid teilnahm. Plötzlich zog der Polizist seine Pistole und legte auf Dah Abeid an. Leibwächter des Menschenrechtsaktivisten überwältigten den Täter, bevor er einen Schuss abgeben konnte. Danach drohte die Menge, den Angreifer zu lynchen. Polizisten intervenierten jedoch und nahmen ihren Kollegen in Gewahrsam.

Foto: GfbV-Archiv

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China: Geheime Propagandakampagne aufgedeckt

„Auf allen Kanälen, von klassischen Medien über das Internet bis zum Handy, sollen politisch korrekte Fakten über Geschichte und Gegenwart verbreitet werden, etwa in Form von Filmen, Fernsehgalas oder Ratespielen.“
Hätte es 1949 schon Internet und Handys gegeben, könnte diese Aussage aus George Orwells düsterer Zukunftsvision „1984“ stammen. Doch es ist kein fiktiver Überwachungsstaat, in dessen Dokumenten dies verlautet wird, sondern eine ganz reale Wirtschaftsmacht – China.Weiterlesen »