Die verlorenen Säuglinge von Halabja und ihre Schicksale

Kurz vor dem Ende des ersten Golfkrieges zwischen Iran und Irak nimmt der irakische Diktator Saddam Hussein 1988 die eigene Bevölkerung in der kurdisch-irakische Stadt Halabja unter Beschuss – mit Giftgas. Die Stadt versinkt in Nebel und Chaos. Tausende sterben. Eltern verlieren ihre Kinder, Kinder ihre Eltern. Bis heute gelten Menschen als vermisst. Doch manche Kinder finden nach Jahren ihren Weg nach Hause. Foto: © Kamal Sido/GfbV; Autor: Kamil Basergan, Journalist, WDR. Für den vorliegenden Text stellte ihm der Journalisten Karwan Zirak Nuri sein Interview mit Zmnako zur Verfügung.

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„Hau ab, es ist genug! Wir werden die Türkei schon irgendwie unterstützen!“

Donald Trumps und Recep Tayyip Erdogan trafen am Rande der Zeremonie zum Ende des Ersten Weltkrieges in Paris am 11. November 2018 aufeinander. Shekho Bello, ein Kurde aus Afrin, inspirierte dieses Treffen zu einem literarischen Ausflug. Er stellte sich vor, wie das Gespräch zwischen den beiden Präsidenten verlief.

Von Shekho Bello; Foto: The White House via Flickr

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„Es liegt fast ein tödliches Schweigen über der Stadt“

Foto: Bertilvidet-coomonswiki via Wikimedia Commons

Die SPD-Politikerin Heidi Merk war im Februar 2017 in Diyarbakir. Die Stadt, in die sie sich in den 1990er Jahren schon verliebt hat, ist kaum wiederzuerkennen. Der Belagerungszustand lähmt die Bevölkerung. Gleichzeitig sind die Oberbürgermeisterin von Diyarbakir und ihr Amtskollege, der stellvertretende Bürgermeister Firat Anli, seit Oktober 2016 in Haft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem die Mitgliedschaft und Unterstützung der Terrororganisation PKK vor. Während ihres Besuches beobachtete Heidi Merk deswegen auch für einen Tag den Prozess gegen Firat Anli. Unser Nahostreferent hat mit ihr über ihre Erfahrungen gesprochen.

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