Mehr als 600 geografische Standorte in den USA werden umbenannt und ersetzen einen abfälligen Begriff für indigene Frauen, der seit Jahrzehnten verwendet wird

Autorin: Sara Smart, CNN (übersetzt von Yvonne Bangert)

Bild: Twitter @DebHaalandNM

Seit November 2021 gilt eine Anordnung von US-Innenministerin Deb Haaland für die Entfernung und Ersetzung eines auch in Europa vielfach verwendeten abfälligen Begriffs für indigene Frauen, den Begriff der „Squaw“. Er wurde in der Vergangenheit als beleidigende ethnische, rassische und sexistische Verunglimpfung indigener Frauen verwendet.

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Wenn der Zweck die Mittel heiligt: 30 by 30 und das neokoloniale Problem

Umweltschutz vs. Menschenrechte

Autor*innen: Nadja Grossenbacher und Christoph Hahn

Angehende Ranger*innen des Southern African Wildlife College, vor den Toren des Great Limpopo Transfrontier Parks.
Foto: Media Club/Flickr CC BY-SA 2.0

Bis 2030 sollen 30 Prozent der Erdoberfläche als Naturschutzgebiete ausgewiesen werden – klingt gut, ist es aber nicht. Denn dabei bleiben die Menschenrechte gerade derer auf der Strecke, die Naturschutz schon heute beispiellos leben. Lokale Bevölkerungen bekommen es stattdessen mit Waffengewalt zu tun. Dabei sind andere Wege möglich.

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„Wir müssen reden, auch wenn es keine Hoffnung mehr gibt“

Die neue Kolonisierung der sibirischen Arktis

Autorin: Tatjana Britskaya, übersetzt von Yvonne Bangert

Bild: Artur Tumasjan via Unsplash

Die Online-Zeitschrift The International Barents Observer dokumentiert zuverlässig und faktengenau in Russisch und Englisch Fragen zu Umwelt, Rohstoffförderung, Menschenrechte der Indigenen aber auch Militarisierung der sibirischen Arktis und anderer Regionen um die Barentssee. Häufiges Thema: der in den letzten Jahren rapide zunehmende Neo-Kolonialismus Russlands, das in immer größeren Gebieten gigantische Rohstoffvorkommen erschließt. Tatjana Britskaya vergleicht in ihrem Beitrag über „Die neue Kolonisierung der Arktis“ (25.11.2021) die damit einhergehenden Repressionen gegen die Indigenen in Sibirien mit der Anfangszeit der Industrialisierung des Nordens unter Stalin vor fast 100 Jahren, nur jetzt zu Gunsten der Privatwirtschaft und nicht der Staatswirtschaft. Wir veröffentlichen eine zusammenfassende Übersetzung der GfbV. Der Beitrag wurde im Original in Russisch verfasst und vom Barents Observer in eine englische Fassung gebracht, die uns als Vorlage diente. Diese kann hier nachgelesen werden.

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Abwehrreaktionen weißer Menschen auf die Thematisierung von Rassismus

Autorin: Katrin Hirsch, Praktikantin im Referat ethnische und sprachliche Minderheiten und Nationalitäten

Bild: Rasande Tyskar/Flickr (CC) BY-NC 2.0, „Rassismus ist keine Alternative“, https://www.flickr.com/photos/rasande/49569434022

Egal, ob es um die Änderung kolonialer Straßennamen, die Entfernung kolonialer Denkmäler, das Überdenken der Nutzung rassistischer Wörter oder die Auseinandersetzung mit Alltagsrassismus und strukturellem Rassismus in der Gesellschaft und der Polizei geht, es tauchen immer wieder die gleichen Reaktionen und die gleichen Argumente auf, mit denen diesen Debatten begegnet wird.

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Commonwealth oder Stolen Wealth? – Widerstand der Aboriginal People im „Land der Königin“

Im April finden die 21. Commonwealth Games in Australien statt. Doch von gemeinsamen Reichtum, wie es der Begriff „Commonwealth“ suggeriert, kann nicht die Rede sein.

Vom 4. bis zum 15. April 2018 finden die 21. Commonwealth Games in der australischen Stadt Gold Coast im Bundesstaat Queensland statt. Doch von gemeinsamen Reichtum, wie es der Begriff „Commonwealth“ suggeriert, kann nicht die Rede sein. Ganz im Gegenteil, die Menschenrechtsverletzungen an den Aboriginal People nehmen in Australien immer weiter zu.

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Worum geht’s eigentlich bei der „Australia Day-Debatte“?

Immer wieder wird darüber gestritten, ob es in der heutigen Zeit noch angemessen ist, jedes Jahr am 26. Januar Australia Day zu feiern. Doch warum eigentlich?

Einige haben vielleicht schon mitbekommen, dass es in den vergangenen Jahren in Australien zu immer heftigeren Debatten rund um den Australia Day gekommen ist. Immer wieder wird darüber gestritten, ob es in der heutigen Zeit noch angemessen ist, jedes Jahr am 26. Januar Australia Day zu feiern. Doch warum eigentlich?

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Kolumbustag: Es gibt nichts zu feiern

Vor 522 Jahren „entdeckte“ Kolumbus die Amerikas. Dem Ereignis sind die Feierlichkeiten des 12. Oktobers gewidmet, der in Spanien Nationalfeiertag ist und auch in vielen weiteren Ländern in Lateinamerika zelebriert wird.

Vor 522 Jahren „entdeckte“ Kolumbus die Amerikas. Dem Ereignis sind die Feierlichkeiten des 12. Oktobers gewidmet, der in Spanien Nationalfeiertag ist und auch in vielen weiteren Ländern in Lateinamerika zelebriert wird.

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