Heizung für „Water Protectors“

Die Mutter im Gefängnis wegen ihres Protests in Standing Rock, die Großmutter arm. Der Alltag von Majazu ist so ganz anders als die Indianer-Romantik von Karl May.

Foto: pixabay.com

Die Tage werden kürzer und kälter. Es ist die Jahreszeit, in der wir mehr Zeit drinnen verbringen. Aber was ist, wenn es drinnen genauso kalt ist wie draußen? Und was ist, wenn die finanzielle Unterstützung für Heizung fehlt? Die Buchautorin Kerstin Gröper hat diese Sorgen und Ängste in einer Kurzgeschichte festgehalten.

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Ein Twitter-Nutzer beschreibt wie es ist, in einem Navajo-Reservat aufzuwachsen

Seine Tweets geben einen Einblick in das alltägliche Leben und Überleben der Native Americans.

Foto: Screenshot von ersten Tweet der Reihe über das Navajo-Reservat von @lilnativeboy

Twitter-Nutzer @lilnativeboy hat in mehreren Tweets beschrieben, wie er in einem Navajo-Reservat aufgewachsen ist und welchen Herausforderungen sich die Menschen dort stellen müssen. Seine Tweets geben einen Einblick in das alltägliche Leben und Überleben der Native Americans.

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Wie die Welt enden wird

Manchmal sollten wir alten Weisheiten zuhören.

Foto: SteveRaubenstine via pixabay

Alte Weisheiten sind nicht gerade etwas, bei denen die meisten von uns vor Freude aufspringen. Meist verdrehen wir die Augen und denken heimlich, dass wir es besser wissen. Doch manchmal sollten wir vielleicht doch zuhören.

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Unterbrochen aber nicht abgebrochen: Der Widerstand gegen die Dakota Access Pipeline geht weiter

Baustopp bei der Pipeline: Was wie ein großer Erfolg aussieht, scheint vielleicht doch nur ein Spiel auf Zeit zu sein.

Foto: Dark Sevier via Flickr

Seit April 2016 protestiert der Standing Rock Sioux Tribe nahe der Kleinstadt Cannon Ball in North Dakota gegen den bereits begonnenen Bau einer Ölpipeline. Anfang Dezember hieße es, dass es nun einen vorübergehenden Baustopp geben solle. Was wie ein großer Erfolg aussieht, scheint vielleicht doch nur ein Spiel auf Zeit zu sein.

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Die Zeit läuft ab!

Präsident Barack Obama muss indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier jetzt endlich begnadigen

Foto: Entienou via iStock

Donald Trumps Wahl zum nächsten US-Präsidenten hat international für Wirbel gesorgt. Den Native Americans bereitet sie große Ängste. Viele von ihnen befürchten, dass ihre Rechte unter Trumps Präsidentschaft noch weniger respektiert werden. Außerdem ist Trump finanziell am Bauträger der Dakota Access Pipeline in North Dakota beteiligt, gegen die Native Nations aus den ganzen USA und ihre Unterstützer rund um das Reservat der Standing Rock Sioux protestieren. Und auch die Zukunft des indianischen Bürgerrechtlers Peltier sieht unter Trump düster aus. Eine Begnadigung durch Präsident Obama ist seine letzte Chance.

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Alle hören KILI

Die Zukunft indianischer Medien in den USA ist ungewiss.

Foto: Dahan Remy via unsplash (bearbeitet)

Der Artikel erschien zuerst in der Ausgabe „Minderheiten machen Medien“ (4-5/2013) der Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“.

Die Lakota-Großmutter aus South Dakota, die zu traditionellen Klängen erwacht, der indianische Landwirt, der den Wetterbericht hört, der junge Vater, der die Stellenangebote verfolgt und der Teenager, der das Radio einfach nur wegen der Rock’n Roll-Musik laut aufdrehen möchte – all diese Menschen sollen erreicht werden. So hat es sich KILI Radio vorgenommen.

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„Ich beginne zu erkennen, dass die Zeit mir entgleitet“

Vor 40 Jahren änderte ein einziger Tag des Leben des indianischen Bürgerrechtlers Leonard Peltier.

Foto: Thomas Hawk

Vor 40 Jahren änderte ein einziger Tag des Leben des Indigenen Bürgerrechtlers Leonard Peltier. Eine Schießerei, ein unfairer Prozess und ein Leben im Gefängnis folgten. Anlässlich des traurigen Jahrestages der Schießerei hat Peltier einen Rundbrief veröffentlicht, den GfbV-Referentin für indigene Völker, Yvonne Bangert, in gekürzter Version übersetzt hat.

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Kanada: Recht ist eben doch nicht immer Gerechtigkeit

Vor einer Woche wurde eine Gesetzesvorlage im kanadischen Parlament abgelehnt, die die Rechte der Inuit, indianischen First Nations und Métis gestärkt hätte. Die Konsequenz scheint nun, dass eine Versöhnung zwischen der kanadischen Regierung und der indigenen Bevölkerung in weite Ferne gerückt ist.

Foto: Flickr/Ray Morris

Vor einer Woche wurde eine Gesetzesvorlage im kanadischen Parlament abgelehnt, die die Rechte der Inuit, indianischen First Nations und Métis gestärkt hätte. Die Konsequenz scheint nun, dass eine Versöhnung zwischen der kanadischen Regierung und der indigenen Bevölkerung in weite Ferne gerückt ist.

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First Nations & Idle No More in Kanada

As long as the grass grows, the sun shines and the river flows…“ die angestammten Rechte der “First Nation” in Kanada werden aufgelöst ! Die First Nations beziehen Stellung:

Die First Nations in Kanada leben unter dem „Indian Act“ von 1876 nach wie vor ein Leben zweiter, wenn nicht dritter Klasse. Das „Department of Indian Affairs and Northern Development“ bestimmt, wer Indianer ist und wer nicht, legt ihre Rechte und Verhaltensweisen fest und beschneidet ihre Menschen- und Völkerrechte. Paragraph § 35 des „Constitution Act von 1982“ , vom Obersten Gerichtshof bestätigt, wird schon lange nicht mehr umgesetzt.Demnach haben die First Nations nach wie vor angestammte Landrechte und sind gleichberechtigte Verhandlungspartner in allen, sie betreffenden Gesetzesänderungen und Landrechtsfragen.

Die Ratifizierung des Gesetzes Bill C- 45 „Job and Growth Act 2012“ am 5. Dezember 2012 und die sich in Arbeit befindenden weiteren Gesetzesänderungen zum Fischereiabkommen, zu Wasserrechten und zu Änderungen des „Indian Act“ , haben die Indianer jetzt zum gemeinsamen Handeln mobilisiert.

Das Gesetz C-45 soll das Land für ausländische Investoren ( insbesondere aus Asien, Europa und China ) öffnen und senkt bestehende Umweltstandards auf ein Minimum : so wird der „Environmental Assessment Act“ ersetzt, der „Water Protection Act“ nivelliert und damit die staatliche Aufsicht über die umweltverträgliche Nutzung auf 3 Meere, 97 registrierte Seen und 62 Flüsse begrenzt. Alle anderen Gewässer in Kanada (ca. 3 Mio.) werden durch Bill C-45 in die Hand von Unternehmen, wie z.B Enbridge`s „Northern Gateway Pipeline“ gegeben, die ihre Nutzungsweise und Umweltstandards selber festlegen dürfen.

Im Zuge des Gesetzes werden Landrechte neu vergeben, der Abbau von Rohstoffen erleichtert und der Artenschutz gelockert. Auch darf das Verkehrsministerium per Gesetz Projekte durchsetzen, die die Interessen der First Nations ignorieren.

Nicht umsonst nennen indianische Aktivisten die neuen Gesetze der Regierung „Harpers First Nation Termination Plan“, denn das Kernstück der derzeitigen „Indianerpolitik“ ist die Eliminierung des Status, den die First Nations als Ureinwohner Kanadas innehaben. Weiterlesen „First Nations & Idle No More in Kanada“

Angela Merkel in Kanada – Kanzlerin soll Menschenrechte indigener Völker ansprechen

Die Themen Handel und Rohstoffe werden im Mittelpunkt der zweitägigen Kanada-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stehen, die am morgigen Mittwoch, 15. August 2012, beginnen wird. Merkel wird der Agentur dapd zufolge bei ihrem ersten bilateralen Besuch in Kanada mit Premierminister Stephen Harper insbesondere über das geplante Freihandelsabkommen CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) zwischen Kanada und der EU sprechen. Anvisiert ist ein Abschluss der Verhandlungen noch in diesem Jahr. Weiterlesen „Angela Merkel in Kanada – Kanzlerin soll Menschenrechte indigener Völker ansprechen“